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Ab 2. Juli

Hölderlinhaus öffnet wieder seine Türen

Lauffen_Hölderlinhaus_geöffnet

Bettina Keßler

Im Geburtsort des Dichters ist ab dem 2. Juli das Hölderlinhaus für Besucherinnen und Besucher geöffnet – aufgrund der Corona-Pandemie mehr als drei Monate später als geplant.

Das historische Haus der Familie Hölderlin beeindruckt durch seinen großzügigen Zuschnitt und durch die Elemente, die aus der Zeit der Hölderlins erhalten sind. Es ist das authentischste Gebäude in der Reihe der Orte, in denen der Dichter im Laufe seines Lebens wohnte.

Die neu gestaltete Ausstellung präsentiert Friedrich Hölderlin in sechszehn Facetten seiner Persönlichkeit. Unter anderem wird der junge Hölderlin präsentiert, aber auch der Wanderer, der Eigenwillige, der Freund oder der Politische.

Durch den Audioguide werden die Besucher über die damalige Zeitsituation informiert, auch über Lebensstationen Hölderlins und zu besonderen Aspekten seines Werks. Im „Sommerzimmer“ mit einer original aus der Zeit der Hölderlins stammenden Stuckdecke laden Sofa, Sessel und ausgewählte Bücher zum Verweilen ein. Leuchtende Dichterworte, Experimente mit Schrift, ein „Erlebnisraum Gedicht“ und Elemente für Kinder ergänzen die Inhalte der Ausstellung.

Da für Museen noch bestimmte Corona-Maßnahmen gelten, ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich. Auch eine Begrenzung der Besucherzahl ist notwendig. Deshalb wird um eine Voranmeldung mit Angabe der Besuchszeit unter www.hoelderlinhaus.de erbeten. Das Haus ist donnerstags von 17 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen vier Euro (inklusive Audioguide). Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Studierende (mit Ausweis) ist der Eintritt frei.