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Infektionsschutz

Hygienemaßnahmen und die drei G

Kind mit schaumigen Händen

Mladen Zivkovic/iStock/Getty Images Plus

Das kann jedes Kind: die Hände immer komplett einschäumen, gut verreiben, kurz wirken lassen und gründlichst abspülen.

Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Händewaschen schützt!
Richtiges Händewaschen erfordert aber ein sorgfältiges Vorgehen. Häufig werden die Hände beispielsweise nicht ausreichend lange eingeseift und insbesondere Handrücken, Daumen und Fingerspitzen vernachlässigt.

Gründliches Händewaschen in 4 Schritten:

  1. Die Hände zunächst unter fließendes Wasser halten. Die Temperatur kann so gewählt werden, dass sie angenehm ist.
  2. Jetzt müssen die Hände gründlich eingeseift werden – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Dabei auch an die Fingernägel denken. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen.
  3. Die Seife wird an allen Stellen sanft eingerieben. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden.
  4. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. In öffentlichen Toiletten sollte zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder der Ellenbogen verwendet werden.
  5. Anschließend die Hände sorgfältig abtrocknen, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher.

Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen. Grundregeln für die Lebensmittelhygiene zu Hause für mehr Lebensmittelsicherheit lesen Sie hier.

Link-Tipp

Auf infektionsschutz.de beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aktuell und fachlich gesichert viele Fragen zum Coronavirus und gibt Hygienetipps.

Situationen mit erhöhtem Corona-Risiko meiden

Immer dann, wenn mehrere Menschen aufeinandertreffen und sich austauschen, besteht das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Dies gilt auch bei Treffen im Freundeskreis und im familiären Umfeld. Daher sollen derzeit Kontakte außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum reduziert werden.

Außerdem ist es wichtig, die AHA-+L-Formel einzuhalten: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen und regelmäßiges Lüften.

Risikosituationen kann man leicht daran erkennen, dass sie zu einem oder mehreren der "Drei G" gehören:

  • geschlossene Räume,
  • Gruppen und Gedränge (zählen als ein "G") sowie
  • Gespräche.

Wenn die "Drei G" zusammentreffen, ist das Risiko der Entstehung von Infektionsclustern besonders hoch.