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An der Dietrich-Bonhoeffer-Schule

Jahresschulkonzert mit abwechslungsreichem Programm

Der Unterstufenchor der Weinheimer Dietrich-Bonhoeffer-Schule.

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„Because of you“ – Der Unterstufenchor begeisterte mit einer besonders schönen Variante von Kelly Clarksons Song.

Als zum Schluss mit der Zugabe „The final countdown“ von Europe der Höhepunkt des diesjährigen Jahresschulkonzerts in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule erklang, war auch das Publikum im vollbesetzten Musiktheater nicht mehr zu halten und sang lauthals mit. Rund zwei Stunden lang hatten zuvor die Schulmusiker- und Sänger mit einem musikalisch vielseitigen Programm begeistert. „We don’t need no education...“ – mit nichts Geringerem als „Another brick in the wall Part 2“ von Pink Floyd läutete der Unterstufenchor der Dietrich-Bonhoeffer-Schule das diesjährige Jahresschulkonzert ein und gab schon mal einen Ausblick auf das, was das gespannte Publikum an diesem Abend erwarten würde: Ein musikalisch vielseitiges und vor allem mit viel Begeisterung interpretiertes Programm, das nicht nur bei Chorgesang und Soloparts punktete, sondern auch mit rein instrumentellen Stücken glänzte.
Auf das Konzert vorbereitet hatte sich der Großteil der Musik- und Gesangstalente mit einer Probenwoche im fränkischen Weikersheim. Hier war nicht nur geprobt, sondern auch gemeinsam die letztliche Auswahl der Stücke getroffen worden.
Den Auftakt machte der Unterstufenchor unter der Leitung der Musiklehrer Simone Weiss und Norbert Thiemel, der zeitweise auch am Klavier begleitete. Der Chor, unterstützt von mehreren Solostimmen, bot unter anderem Songs wie „Safe and Sound“ von Capital Cities und „Viva la vida“ von Coldplay.
Still im Publikum wurde es bei der ergreifenden Darbietung von „Because of you“ von Kelly Clarkson. Die gefühlvolle Interpretation der Popballade spiegelte sich auch in Mimik und Gestik der Sänger wider und sorgte somit für eine melancholische Atmosphäre.

Faszinierendes Geigenspiel des Schulorchesters.

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Faszinierendes Geigenspiel gab es bei den Musikern des Schulorchesters.

Rhythmus pur

Mit einem Feuerwerk an Rhythmen durch Trommeln, Klanghölzern, Becken und Co. eroberten dann die Musiker des zweistündigen Musikkurses unter der Leitung von Wolfram Schmidt die Bühne. Da fiel es schwer auf den Rängen sitzen zu bleiben, denn das Ensemble zeigte, dass Musik auch ganz ohne Melodie funktionieren und in die Beine gehen kann. Aber auch die beherrschen die Oberstufenschüler, von denen jeder ein Instrument spielt. Bei der anschließenden Darbietung von „California Dreamin“ formte sich nicht nur ein kleiner Chor, sondern es wurde auch zu Querflöte und Trompete gegriffen, bevor das Ensemble mit einer melodischen, israelischen „Nigun“-Komposition einen instrumentellen Schlusspunkt setzte.
„Can’t help falling in love“ schmachtete anschließend die kraftvolle Stimme von Marina Zikovic von den „DBS-Youngstars“. Die Unterstufenband um die Brüder Connor und Cord Pflüger konnte aber auch anders und sorgte unter anderem mit dem Punk-Rock-Klassiker „Basket Case“ von Green Day für Stimmung.

Ausflug nach Brasilien und New York

Mit Stücken voller Sehnsucht wie „Dindi“ und „Tonight“ entführte anschließend der Oberstufenchor nach Brasilien und New York. Die eigentliche Chorleiterin Cordula Groß konnte krankheitsbedingt die Chorproben nicht übernehmen, so dass Kollegin Julia Zinße einsprang. Groß indessen wechselte die Seiten und unterstützte kurzerhand den Chor gesanglich.
Beim Auftritt des 35-köpfigen Schulorchesters wurde der melancholisch-schöne Chorgesang dann abgelöst von russischen Klängen und dem Klappern spanischer Kastagnetten. Unter anderem mit virtuosem Geigen- und Akkordeonspiel wurden der mitreißende „Hochzeitstanz“ aus dem Musical „Anatevka“ und der temperamentvolle Flamenco „Esmeralda“ nicht nur technisch perfekt, sondern vor allem mit viel Humor und Begeisterung dargeboten.
Begeisterung daher auch bei Schulleiterin Gudrun Aisenbrey bei ihrer Schlussrede: „Hie und da wäre fast ein Tränchen rausgekommen, bei dem was ich da sehe. Für mich könnte DBS auch heißen „Die besondere Schule mit den besten Schulmusikern.“