Merken

15. Ausbildungstag

Jugend braucht Zukunft - Zukunft braucht Jugend

Ausbildungstag in der Stadthalle

Dominic Manuel

Christina Schürger (r.) und Rebecca Oestringer (2.v.r.) gaben am Stand der Agentur für Arbeit Auskunft.

40 Aussteller, davon 11 Hockenheimer Firmen, informierten ausführlich über die Ausbildung in ihren Betrieben. Rund 800 Schüler kamen über den Tag verteilt in die Stadthalle. Viele von ihnen hatten bereits konkrete Vorstellungen, wohin es beruflich einmal gehen soll. Dann steuerten sie auch gezielt die Stände an, die für sie relevant waren.

Hotellerie

Das erlebten beispielsweise Antje Walter und Alexandra Bretahauer, beide Hotelfachfrauen aus Walldorf. Sie informierten über die Ausbildungsberufe in Hotellerie und Gastronomie. Die Branche habe mit sinkender Nachfrage bei den Auszubildenden zu kämpfen. Umso wichtiger war es für die beiden Frauen, die Anreize dieser Berufe darzustellen. Um den Nachwuchs werben, muss bekanntermaßen auch die Pflegebranche. Das Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar GmbH informierte gemeinsam mit der GRN-Klinik Schwetzingen. Am Stand gab es Anschauungsmaterial zu sehen, welches im Berufsalltag zum Einsatz kommt. Erika Rifel, selbst Auszubildende im 3. Lehrjahr konnte aus erster Hand berichten, wie die Ausbildung abläuft.

Pflege

„Die coolen Jungs gehen in die Pflege“, unter dieses Motto hatte Isolde Neureuther den Tag gestellt. Sie ist Praxisanleiterin im GRN-Klinikum in Schwetzingen und kann auf viele Jahre Berufserfahrung zurückblicken. Sie warb am Stand auch dafür, durch ein Praktikum in den Beruf hineinzuschnuppern.
Diese Möglichkeit boten viele der vertretenen Unternehmen an. Ein Praktikum im Rahmen des Bachelor of Arts „Puplic Management“ absolviert derzeit Natalie Haffner bei der Stadtverwaltung Hockenheim. Die war wie in den Jahren zuvor mit einem Stand vertreten und informierte über die Ausbildungs- und Studienplätze bei der Stadt. Sandra Laier, zuständig für die Ausbildung im Fachbereich Personal freute sich über „viele tolle Gespräche“ mit den Jugendlichen beim Ausbildungstag. Besonders die kaufmännischen Berufe seien sehr gefragt.

Fahrradmonteur

Wer kaufmännisches und technisches Interesse verbinden möchte, der war beim Stand von Tari-Bikes aus Walldorf richtig. Dort erwarteten Najib Amini und Auszubildender Kazem Tariwerdian die Schülerinnen und Schüler, um über die Ausbildung zum Fahrradmonteur und Mechatroniker zu informieren. Auch seine Firma biete Praktika an, warb Najib Amini. An dem Stand waren zahlreiche Werkzeuge ausgelegt, die bei der Fahrradreparatur zum Einsatz kommen. „Der Beruf ist sehr umfangreich, weil man nicht nur das technische erlernt, sondern auch der Verkauf und die Beratung dazukommen“, so Najib Amini.

Institutionen

Aber nicht nur Vertreter von Firmen waren beim Ausbildungstag anzutreffen. Es gab auch zahlrieche Bildungsinstitutionen und Interessensvertreter. Dazu gehörten zum Beispiel unter anderem das Berufsbildungswerk Mosbach-Heidelberg, die Louise-Otto-Peters-Schule und die IHK rhein-Neckar. Wo es um Ausbildung und Berufe geht, darf natürlich die Agentur für Arbeit nicht fehlen. An diesem  Stand warteten Christina Schürger und Rebecca Oestringer, die für die Sekundarstufe 1 und 2 zuständig sind. Bei ihnen hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Beratungstermine auszumachen. „Wir weisen auch immer wieder auf die Ausbildungsberufe der mittelständischen Unternehmen in der Region hin“, machte Christina Schürger deutlich. Denn oft wissen die Jugendlichen gar nicht, welche Möglichkeiten sie abseits der großen bekannten Unternehmen in der Region haben. Nach einem Besuch beim Ausbildungstag dürfte das für die meisten kein Problem mehr darstellen.