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Blütenzauber in historischer Umgebung

Kirschblüte im Schwetzinger Schloss online verfolgen

Die Kirschblüte im Schlossgarten lässt sich dieses Jahr vor allem online verfolgen.

amoos/SW-Archiv

Im Schwetzinger Schlossgarten stehen die Zeichen ganz auf Kirschblüte: Auf dem Internet-Portal der Staatlichen Schlösser und Gärten zeigt das „Blühbarometer“, wie sich das Blütenwunder im Obstgarten vor der Moschee entwickelt. Damit können alle Fans der zauberhaften Kirschblüten das rosa-weiße Naturschauspiel in Corona-Zeiten online verfolgen. Denn der Kirschgarten und die Gartenarchitekturen bleiben vorerst geschlossen.

Höhepunkt im Gartenjahr

Die Kirschblüte im Schlossgarten  ist im Gartenjahr ein absoluter Höhepunkt: Wenn im Vorfrühling die Temperaturen steigen, verwandeln sich die Knospen der japanischen Zierkirschen im Obstgarten vor der Gartenmoschee zu einem zauberhaften rosa-weißen Blütenmeer. Die aus Japan stammende Zierkirsche zieht in normalen Jahren zahlreiche Gäste in ihren Bann – wie in Japan, wo man landesweit das berühmte Kirschblütenfest Hanami feiert. Aktuell ist das beginnende Blütenwunder nur online zu erleben - der Obstgarten bleibt für Gäste vorerst geschlossen. Auch die weitere Öffnung  des Schlossparks - der vergangene Woche nur für Dauerkarteninhaber nach Anmeldung geöffnet war - ist nach heutigem Stand (Dienstag) vor dem Hintergrund des verschärften Lockdowns fraglich.

Auf dem neusten Stand

Seit einigen Jahren stellen die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg immer, wenn sich die erste Veränderungen an den Kirschenknospen zeigen, das „Blühbarometer“ online. Damit kann der Fortschritt der Blüte verfolgt werden: Wenn die Blüte näher rückt, werden in immer kürzeren Abständen neue Bilder eingestellt, die über den aktuellen Entwicklungsstand der Zierkirschenblüten informieren. Anfangs wird wöchentlich eine aktuelle Aufnahme eingestellt; in der Hochzeit der Blüte wechseln die Bilder täglich. Die Seite mit den aktuellen Kirschblütenbildern wird dann zur meistgeklickten des großen Internetportals.

ssg/red

Zu finden ist das „Blühbarometer“ hier.