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KuGi zittert sich zum Sieg

Im voraussichtlich letzten Spiel in der Gingener Hohensteinhalle haben sich die Bezirksliga-Handballer der SG Kuchen-Gingen zum Sieg gezittert. Die Mannschaft von Trainer Schraml gewann gegen die TSG Schnaitheim mit 29:28.

Die SG hatte sich zum Abschied einiges vorgenommen und wollten sich unbedingt mit einem Sieg aus der Hohensteinhalle verabschieden. Den besseren Start erwischten jedoch die Gäste, die vorlegten und in den ersten Minuten auch in Führung bleiben konnten. Die SG erspielte sich ihrerseits viele gute Torchancen und Strafwürfe, scheiterte aber bereits in der Anfangsphase mehrfach am gut aufgelegten Gästetorhüter. Bis zum 3:4 hinkte die SG hinterher, dann fand die Mannschaft von Trainer Schraml besser in die Partie. Vor allem Scibik zeigte auf der rechten Rückraumposition viel Dynamik und konnte mehrfach durch die gegnerischen Abwehrreihen brechen. Nach einem Doppelpack und einem Anschließenden Treffer von Priester konnte die SG dann zur Mitte der ersten Hälfte erstmals auf drei Tore davonziehen. Der weitere Verlauf des Spiels war dann leider von zu vielen Fehlern und schlechten Torabschlüssen geprägt, die verhinderten, dass die SG weiter davonzog. Eine 5:1-Deckung brachte mehr Sicherheit in die Abwehr und führte zu einigen Ballgewinnen, die in einen 4-Tore-Vorsprung zur Pause mündeten.

Im Anschluss an den Pausentee kam die SG dann stark aus der Kabine. Freichel netzte nach 30 Sekunden mit einem sehenswerten Rückraumwurf ein, im Anschluss verwandelte Fetzer einen Gegenstoß, der von Priester mit einem abgefangenen Ball eingeleitet wurde. Ein weiterer Doppelpack von Scibik und Becker führten schnell zu einem 21:14 und ließen die SG früh auf die Siegerstraße einbiegen. Doch auch in der zweiten Hälfte ließ die SG zu viel liegen, leistete sich einige technische Fehler und die Gäste ergaben sich mitnichten ihrem Schicksal. Zudem zeigte Kautzmann in der Partie einige sehenswerte Paraden, doch der Torhütervorteil lag eindeutig auf Seiten der Gäste. Bis zur 45. Spielminute konnten die Gäste auf 24:19 aufschließen, dann beruhigte Ambrosch die Nerven der SG-Anhänger zunächst mit einem Kraftakt aus dem Rückraum. Doch die Gäste kämpften und kämpften, lagen beim 28:24 in der 54. Minute erstmals wieder in Schlagdistanz. Freichel verwandelte einen fälligen Siebenmeter zum 29:25, doch trotzdem wurde es noch einmal spannend. Der SG gelang kein Treffer mehr, zudem musste Zasada nach der dritten Zeitstrafe auf die Tribüne. Am Ende ging der SG auf der Zielgeraden die Puste aus, doch der Vorsprung reichte knapp, um mit einer Nasenlänge Vorsprung den Zielstrich zu erreichen.

SG Kuchen-Gingen: Kautzmann, Heer, Rus im Tor; Schäffner (1), Priester (2), Freichel (8/1), Scibik (8), Fetzer (4), Franzisi, Ambrosch (2/1), Becker (4), Hamann, Zasada