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Sportler im Mittelpunkt

Medaillen "Made in Baden-Württemberg"

Turn WM Stuttgart 2019

pm

Dabei legten die Verantwortlichen des ausrichtenden Schwäbischen Turnerbunds viel Wert darauf, das Know-how der Region einzubringen. Das Projekt Medaillen „Made in Baden-Württemberg“ zog daher bei der Premiere entsprechend viel Prominenz an. Neben Ministerpräsident Winfried Kretschmann, STB-Präsident Wolfgang Drexler, Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen und Nationalmannschaftsturnerin Elisabeth Seitz kamen viele hochrangige Vertreter aus dem Turn-Musterländle nach Weinstadt nahe Stuttgart, wo die Medaillen kreiert und hergestellt wurden.

Große Vorfreude

„So, wie jede große Leistung und jeder Sieg etwas Besonderes ist, so sollen es auch die Medaillen sein, die die siegreichen Sportlerinnen und Sportler erhalten. Die Medaillen bringen den Schwung und die Bewegung des Turnens sehr klar zum Ausdruck und als Gemeinschaftsprodukt mittelständischer, innovativer und erfolgreicher Unternehmen tragen sie viel baden-württembergisches Know-how in sich. Die Firma Bernd Kußmaul, die Staatlichen Münzen Baden-Württemberg und die Bandweberei Bauer, welche die Medaillen mit einem nachhaltigen Band versah, stehen mit den anderen beteiligten Unternehmen exemplarisch für die Leistungsfähigkeit unseres Landes. Unseren Turnerinnen und Turnern wünsche ich, dass sie diese wunderbaren Medaillen mit nach Hause nehmen dürfen und freue mich auf die Wettbewerbe in Stuttgart“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seiner Rede.

Ziel: Beste Turn-WM aller Zeiten

Wolfgang Drexler, Präsident des Schwäbischen Turnerbunds, der die Turn-WM gemeinsam mit dem Deutschen Turner-Bund ausrichtet, sagte: „Wir haben von Anfang an das Ziel ausgerufen, eine der besten Turn-WMs aller Zeiten zu veranstalten. Dabei stehen die Turnerinnen und Turner im Mittelpunkt. Viele Mitglieder des Turn-Team Deutschlands trainieren in unserem Kunst-Turn-Forum. Damit war uns schnell klar, dass wir diese Leistung auch bei der Siegerehrung entsprechend honorieren wollen. Aus meiner Sicht ist das die beste Medaille, die es bei einer Turn-WM jemals gegeben hat, noch dazu mit Know-how aus dem Turn-Musterländle Baden-Württemberg. Was kann es für einen größeren Ansporn an unsere Turnerinnen und Turner geben, sich solch eine Medaille beim Heimspiel zu sichern?“
 
Bernd Kussmaul, der mit seiner in Weinstadt ansässigen Manufaktur für die Produktion der Medaille verantwortlich zeichnete, freute sich über die vielen lobenden Worte: „Der Entwicklungsprozess der WM-Medaillen hat vieles gemeinsam mit der langen und intensiven Vorbereitung der Turnerinnen und Turner. Uns verbinden dabei Disziplin, Anstrengung, Leidenschaft und Emotionen. In der Herstellung haben wir technisch viele Herausforderungen gemeistert. Zum Beispiel das Prägen in die Höhe. Das gab es so noch nie. Nun haben wir aber einen echten Wow-Effekt erzielt: Die Medaille lebt und ist dynamisch. Aus jedem Blickwinkel hat sie eine andere Erscheinung. Das ist auch für uns etwas ganz Besonderes und ich kann sagen: das Medaillenfieber ist bei uns schon lange ausgebrochen.“
 

Turn WM 2019 Stuttgart

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WM-Botschafter Fabian Hambüchen mit der neuen Medaille für die Turn-WM 2019 (links) und seinem Reck-Gold von 2007 in Stuttgart.
Turn WM Stuttgart 2019

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Bernd Kussmaul (Geschäftsführer Benrd Kussmaul), Winfried Kretschmann (Ministerpräsident Land Baden-Württemberg), Wolfgang Drexler (Präsident Schwäbischer Turnerbund).
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Viel Herzblut

Elisabeth Seitz sagte beeindruckt: „Ich war ja selbst ein wenig im Entwicklungsprozess beteiligt und habe ja auch schon die eine oder andere Medaille gewonnen in meiner Karriere. Was die Beteiligten hier geschaffen haben, ist wirklich außergewöhnlich. Das zeigt, wie viel Herzblut in der Turn-WM Stuttgart 2019 steckt. Das kommt auch bei uns Turnerinnen und Turnern an und gibt uns Rückenwind für die Vorbereitung.“
 
Reck-Olympiasieger Fabian Hambüchen feierte dank der WM-Medaille eine Premiere: „Ich habe ja quasi schon alles erlebt, was es im Turnen zu erleben gibt. Aber, dass ich heute Morgen die ersten WM-Medaillen persönlich prägen durfte, ist auch für mich neu. Das war auch für mich ein absolut emotionales Erlebnis, das mir wieder bestätigt hat: Eine Medaille ist immer viel mehr als ein Stück Metall. Man arbeitet so lange, so hart darauf hin. Und die Medaille in Stuttgart wird diesem Einsatz zu 100 Prozent gerecht.“