Merken

Hubäcker-Schule

Mit leuchtenden Augen Gesundes essen

Frühstück an der Hubäcker-Schule

nr

Die Viertklässler Moritz (v. l.), Emma, Laura, Maileen, Kiara und Angelie präsentieren ihre Laugenbrötchen, Joghurts, Gemüseschalen und Frühstückseier, die sie sich zuvor bei den helfenden Eltern gekauft haben.

Es klingelt zur ersten kleinen Pause. Die Grundschüler der Hubäcker-Schule laufen eilig in den Werkraum, denn sie alle wissen, was dort angeboten wird – Das „Gemeinsame Frühstück“ mit vielen gesunden Produkten, das einmal im Monat stattfindet. Bereits zur ersten Stunde treffen sich Eltern verschiedener Klassen, um gemeinsam die späteren Verkaufsprodukte liebevoll zu schneiden, schmieren und schließlich anzurichten. Auf den Tischen stehen Schalen mit unterschiedlichem Gemüse und verschiedenen Varianten von Joghurt, sowie Platten mit Sandwiches belegt mit Salami, Pute oder Käse und Laugenbrötchen mit Butter. Zusätzlich werden Trauben-Käse-Spieße und Frühstückseier angeboten und je nach Jahreszeit saisonales Obst.

Verkauf

Die Produkte werden alle sehr kostengünstig angeboten, so zahlen die Kinder für einen Joghurt 20 Cent oder auch für ein beschmiertes Laugenbrötchen gerade einmal 20 Cent. „Dass wir das alles so günstig verkaufen können, liegt daran, dass wir viele Lebensmittelspenden von Eltern erhalten und von der Bäckerei Rutz bekommen wir einen Rabatt von 15 %. Die bunten Frühstückseier werden von dem Geflügelhof Jahnson gespendet“, so die dankbare Organisatorin Jenny Berg. Am Anfang des Schuljahres werden alle Eltern angeschrieben, die sich mit Lebensmittelspenden oder auch zum Helfen beim Zubereiten oder beim Verkauf am Frühstück beteiligen können. „Wir achten darauf, dass alles kostendeckend angeboten wird. Durch die vielen Spenden machen wir dann einen Gewinn von rund 25 €“, erzählt Berg und ergänzt: „Dadurch können wir das letzte Frühstück im Jahr kostenlos anbieten.“ Auch an Weihnachten und Ostern dürfen sich die Schüler über kostenlose Schokolade und Eier freuen. Was das „Gemeinsame Essen“ zusätzlich so besonders macht, ist dass beispielsweise die Wurst und der Käse nicht mehr abgepackt, sondern an der entsprechenden Theke gekauft wird.

Geld einteilen


Mit leuchtenden Augen betreten die Schüler den Raum und laufen mit ihren Brotboxen und Geldbeuteln zu den einzelnen Stationen, an denen die reichhaltigen Produkte angeboten werden. Sollte es an einer Station mal weniger Andrang geben, machen die Eltern mit Sprüchen wie „Esst mehr Gemüse“ auf sich aufmerksam. „Für die Kinder ist das eine gute Übung, sich das Geld einzuteilen“, wissen die helfenden Mütter und Väter und schauen wieder einmal auf einen erfolgreichen Verkauf zurück.