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25. Heidelberger Literaturtage

Nationale und internationale Autoren zu Gast

Stadtlesen am Spiegelzelt

Annemone Taake

Vom 15. bis 19. Mai gehen die Heidelberger Literaturtage in ihre 25. Auflage. Nationale und internationale Autoren lesen aus aktuellen Werken. Zudem stellen sich im Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz Buchhandlungen, Verlage und Kultureinrichtungen vor. Den Auftakt am Eröffnungsabend macht Klaus Modick mit seinem Roman „Keyserlings Geheimnis“. Im Anschluss liest der von den Veranstaltern als „Pionier des deutschen Hip-Hops“ angekündigte Toni Landomini eigene und liebgewonnene Texte und skizziert dabei die Geschichte des deutschen Hip-Hop.

Werkstattgespräch

Die Schriftstellerin Karen Duve ist zu Gast mit ihrem Romanporträt „Fräulein Nettes kurzer Sommer“, in dem sie Annette von Droste-Hülshoff durch entscheidende Lebensjahre begleitet. Die Region thematisiert der mehrfach ausgezeichnete Autor Thomas Meinecke in einem Werkstattgespräch. Dabei spricht er über den mythendurchzogenen Odenwald mit seiner Historie von Räuber und Landkommunen und über die Dekonstruktion von Geschlechterrollen. Neben den Lesungen gibt es eine literarische Stadtführung (19.5.) und wieder die traditionelle mobile Schreib- und Druckwerkstatt für Kinder (18. und 19.5.).
In diesem Jahr feiern die Heidelberger Literaturtage ihr 25. Jubiläum. Im Jahr 1994 und somit 20 Jahre vor der Ernennung Heidelbergs zur „Unesco City of Literature“ wurde das traditionsreiche Literaturfest mit seinem Markenzeichen, dem Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz, aus der Taufe gehoben. Die Literaturtage in Heidelberg gehören zu den Top-Festivals Rhein-Neckar und zählten im vergangenen Jahr rund 4.500 Besucher.