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Hockenheim

Neues IT-Herz für Pestalozzi-Schule

Stadtverwaltung Hockenheim

Ein neues digitales Herz, neue Tablets, Bildschirme und Technik für die Pestalozzi-Schule: Die Leiterin Isabelle Kunter, der städtische IT-Koordinator Peter Hartmann und die pädagogische Assistentin Heike Fabry freuen sich über die moderne Ausstattung (v.l.).

Die größtenteils stark veraltete Netzwerkverkabelung wurde als Grundlage für eine zukunftsweisende Nutzung der zahlreichen digitalen Endgeräte erneuert. Darüber hinaus wurde in der Schule ein neuer IT-Serverraum in Betrieb genommen. Er sichert die digitale Infrastruktur vor fremden Zugriffen ab. Im gleichen Zuge bekam die Schule auch ein flächendeckendes und leistungsfähiges WLAN-Netz.

Der Internetzugang beachtet auch die schulspezifischen Anforderungen im Bereich des Jugendrechts (Jugendschutzfilter), damit keine „falschen“ Internetseiten aufgerufen werden können. Er wird schulübergreifend von der Stadtverwaltung Hockenheim verwaltet, was wiederum der Pestalozzi-Schule selbst Arbeitsaufwand erspart. Die Grundlage dafür bildet der Medienentwicklungsplan. Die daraus folgende Konzeption und Umsetzung hat die Mitarbeitenden in der Pestalozzi-Schule und in der Stadt als Schulträger mehr als zwölf Monaten intensiv beschäftigt.

Doch damit nicht genug. „Im Bereich der Digitalisierung wurden auch die Klassenzimmer mit entsprechenden Präsentationsmonitoren sowie Übertragungstechnik ausgestattet. Die digitalen Systeme lassen sich somit ohne Aufwand in den Unterricht integrieren. Alle Klassenzimmer verfügen nun über eine einheitliche digitale Ausstattung“, berichtet Peter Hartmann, der IT-Koordinator für die Schulen der Stadtverwaltung Hockenheim. Er unterstützt die Pestalozzi-Schule bei der Betreuung der neuen IT-Infrastruktur. „Mit dieser Erneuerung können die Ausfallzeiten bei der Nutzung der digitalen Infrastruktur auf ein Minimum reduziert werden“, ergänzt Hartmann.

Sehr gute Ausstattung

Der Digitalisierungsschub kommt in der Pestalozzi-Schule gut an. „Wir haben jetzt eine sehr gute digitale Ausstattung mit ausreichend Geräten und einer sehr stabilen Internetverbindung“, sagt Isabelle Kunter, Leiterin der Pestalozzi-Schule. Eine gelungene Kombination aus historischem Gebäude und modernstem digitalen Unterricht in der Schule also, findet sie. Die pädagogische Assistentin Heike Fabry, die die Maßnahme schulseitig unterstützt hat, lobt die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Hockenheim. „Das Projekt lief reibungslos und bringt einen großen Mehrwert für die Lehrer, von dem aber auch die Schüler profitieren. Die Rückmeldungen in der Schule sind positiv“, beobachtet Fabry.

Landesförderung

Mit dem „Digitalpakt Schule“ wollen der Bund und die Länder die Leistungsfähigkeit der digitalen Bildungsinfrastruktur an Schulen stärken und so die Grundlagen zum Erwerb von digitalen Kompetenzen an Schulen nachhaltig verbessern. Insgesamt stellt der Bund im Rahmen des Digitalpakts im Zeitraum 2019 bis 2024 Finanzhilfen in Höhe von fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Auf Baden-Württemberg entfallen während der Laufzeit von fünf Jahren rund 650 Millionen Euro. Auch in den neuen IT-Serverraum und der Ausstattung in der Pestalozzi-Schule floss Geld aus dem Digitalpakt, wobei die Stadt Hockenheim einen finanziellen Anteil übernahm. (cs)