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Ratgeber für eine Notfallversorgung

Nicht wahllos einkaufen oder hamstern

Einkaufen im Supermarkt

SDI Productions/E+/GettyImagesPlus

Die Verunsicherung bei den Menschen ist täglich spürbar und führt zu regelrechten Hamsterkäufen. Doch wie sinnvoll ist das? Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt unabhängig der uns momentan betreffenden Pandemie einen Lebensmittelvorrat von zehn Tagen im Haus zu haben. Dies bedeutet aber nicht, wahllos alles zu kaufen, was uns zwischen die Finger kommt, sondern gezielt und bewusst vorzusorgen.

Checkliste für zu Hause

In den sozialen Medien finden die Witze und Kommentare über gehamsterte Nudeln und Toilettenpapier kein Ende und in der Tat gehören Nudeln auf die Checkliste für eine Notfallversorgung. Jedoch nicht nur Nudeln, sondern sie fallen unter die Kategorie „Getreide, Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis“. Hier wird für einen 10-Tage-Vorrat eine Menge von 3,5 kg empfohlen. Und zwar eine Mischung aus allen eben genannten Produkten. Darüber hinaus sollte man ca. 4 kg an Gemüse und Hülsenfrüchten (bevorzugt im Glas), Obst und Nüsse (2,5 kg), Milch und Milchprodukte (2,6 kg), 1,5 kg Fleisch, Fisch, Eier bzw. Volleipulver (mehrere Jahre haltbar), 0,357 kg an Fetten und Ölen sowie etwas Zucker, Marmelade oder Fertigprodukte im Schrank haben.

Auch zum Thema Toilettenpapier gibt es Statistiken. Im Durchschnitt verbraucht ein Mensch 46 Rollen Toilettenpapier im Jahr. Das macht nicht mal eine Rolle pro Person pro Woche. Geht man davon aus, dass in einer handelsüblichen Packung 10 Rollen vorhanden sind, käme eine vierköpfigen Familie, vorausgesetzt jedes Mitglied verbraucht in der Woche eine ganze Rolle, gute zwei Wochen mit einer Packung aus. Auf der Seite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe kann man sich eine persönliche Checkliste anlegen und genau überprüfen, welche Vorräte vorhanden sind und somit einen Überblick behalten. Vorausschauend und gezielt Vorräte anlegen ist langfristig gesehen nämlich sicherlich sinnvoller, als wahllos zu hamstern.