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Mundart-Lach- und Sachgeschichten

Oskar Hardung stellt vierten Schwetzinger Gedichtband vor

Oskar Hardung flankiert von seinen Künstlerinnen – links Brigitte Schreiber, rechts Stephanie Kolb.

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Oskar Hardung flankiert von seinen Künstlerinnen – links Brigitte Schreiber, rechts Stephanie Kolb.

Diese Nachricht erfreut sicher viele Menschen in Schwetzingen, und Oskar Hardung selbst beschreibt es in seinem Vorwort so: „Na endlich, s'iss wider so weid, dass ich des vierte Büch'l präsendiere konn de Schwetzinger Leit." Die überall beliebten und lustigen Lach- und Sachgeschichten des Schwetzinger Urgesteins sind inzwischen bereits legendär und erfreuen seit bereits acht Jahren die Menschen in der Stadt.

„erlebt, gedengt un uffgschriwe"

Mit über 60 Seiten handelt es sich dieses Mal um Hardungs umfangreichstes Büchlein, welches er wie immer in waschechter Kurpfälzer Mundart und mit feiner rhetorischer Treffsicherheit „erlebt, gedengt un uffgschriwe hot“. Dazu mit viel Mutterwitz und oft hintergründigem Humor. Wie immer handelt es sich um Beobachtungen und Kommentare zu hiesigen Begebenheiten, Festen, auch Menschen, Kuriositäten oder Ärgernisse, die er auch kritisch beäugt, dabei seiner Umwelt auf den Zahn fühlt und manchmal auch den Nerv zieht. Aber auch lobende Worte kommen dabei nicht zu kurz. Das alles wird perfekt in astreiner Kurpfälzer Mundart in lustigen, pointenreichen Reimen präsentiert.

„Im Moment goldrichtig"

„Wir glauben, dass diese Ausgabe gerade rechtzeitig in den jetzigen schwierigen Pandemiezeiten fertig geworden ist“, erzählt uns Brigitte Schreiber, eine seiner treuen „Mitarbeiterinnen“, die schon seit der ersten Ausgabe im Jahr 2013 die wunderbaren Geschichten hingebungsvoll mit witzigen Zeichnungen und treffenden Karikaturen „aufhübscht“ und illustriert. „Eine solch erheiternde Leselektüre ist im Moment goldrichtig“ fügt sie hinzu. „S'gibt„Platz im Schrank, dem Corona sei Dank", so beschreibt er humorvoll eine der vielen Aufräum- und Fortschmeiß-Aktionen, die sich derzeit in vielen Haushalten abspielen.

Schwetzinger Liebe

Für die Titelseite stellte Stephanie Kolb ihr überaus gelungenes Kunstwerk „Schwetzinger Liebe“ zur Verfügung. Dies auch vor dem Hintergrund, dass der Erlös aus dem Heftchen wie immer wohltätigen Zwecken zugutekommt. Erneut werden die Schwetzinger Notgemeinschaft und die Jugendarbeit des Sängerbundes hälftig bedacht. Perfekt ergänzt werden Oskar Hardungs Eigenkompositionen mit humorvollen, gereimten Gastbeiträgen von Fritz & Philipp Sams sowie Wilhelm Althauser, die sich ebenfalls zu ihren Zeiten um den Sängerbund verdient gemacht haben.

Info

Erhältlich sind die Schwetzinger Lach- und Sachgeschichten bei Media Express, Dreikönigstraße 16, und der Buchhandlung Kieser, Carl-Theodor-Straße 4-6.