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Stadthalle Hockenheim

Queen-Tribute-Show überzeugt die Besucher

Sänger Sascha Kleinophorst mimte den Freddie Mercury.
Sänger Sascha Kleinophorst mimte den Freddie Mercury.

Die Band Queen hat sich mit unzähligen Hits in die Herzen der Fans und die Annalen der Rockgeschichte gespielt. Und auch wenn Sänger und Frontmann Freddie Mercury bereits seit über 30 Jahren tot ist, ist die Musik von Queen heute noch mehr als lebendig. Das war jedenfalls bei der Queen-Tribute-Show in der Hockenheimer Stadthalle am Freitagabend zu spüren, als die Band „We rock Queen“ die Bühne betrat.

Von Anfang an war die Begeisterung des Publikums zu spüren. Sänger Sascha Kleinophorst machte auch keinen Hehl daraus, dass er und seine Bandkollegen nach langer Corona-Pause sich freuen, wieder auf der Bühne zu stehen. Lediglich zwei Shows seien von der aktuellen Tour nicht abgesagt worden, eine davon die in Hockenheim. Sascha Kleinophorst, selbst erst kürzlich von einer Corona-Erkrankung genesen nannte seinen Status 5 G: „Dreifach geimpft, genesen und glücklich“. Auch wenn der Sänger im Laufe des Abends immer wieder betonen musste, dass er noch nicht hundertprozentig fit sei und er schnell außer Atem komme, wirbelte er in Freddy Mercury über die Bühne, wenn entsprechende Songs es verlangten. Dazu gehörten Klassiker wie „Keep yourself alive“, „I want it all“, „Another one bites the dust“ oder „Crazy little thing called love“. Zwischendurch reicherten Sascha Kleinophorst und Gitarrist Frank Rohles den Abend mit Anekdoten und Wissenswertes rund um Queen aber auch ihr eigenes Leben an. Frank Rohles übernahm auch den ein oder anderen Song als Sänger, wie etwa das weniger bekannte „39“, ein untypischer Queen-Song im Country-Gewand, einst von Gitarrist Brian May geschrieben und eingesungen. Da die Protagonisten von „We rock Queen“ hervorragende Musiker sind, gab es an dem Abend auch genügend Raum für Soloeinlagen für Gitarre, Schlagzeug und Keyboard. Sänger Sascha Kleinophorst konnte sich dann auch mal eine kurze Pause können, bevor er wieder über die Bühne wirbelte, was aber nicht bei jedem Song notwendig war, schließlich hat Queen auch langsame Nummern im Repertoire wie „Who wants to live forever“ oder „Love of my life“. Den Hang von Freddie Mercury mit dem Publikum zu interagieren, machte sich auch Kleinophorst in Hockenheim zu eigen und animierte immer wieder die Zuschauerinnen und Zuschauer, mitzuklatschen oder seine Zurufe als Chor zu erwidern.

Einen besonderen Moment gab es, als sich kurz vor Abschluss der Show, fast das ganze Publikum von den Plätzen erhob und ausgelassen die letzten Lieder des Abends samt Zugaben im Stehen feierte. Dadurch kam in der Stadthalle an dem Abend noch einmal richtig Konzertatmosphäre auf und bescherte den engagierten Musikern einen würdigen Abschluss für ihren Auftritt, tosender Applaus inklusive. (dom)

„We rock Queen" bot einen unterhaltsamen Abend mit dem umfangreichen Werk von Queen.
„We rock Queen" bot einen unterhaltsamen Abend mit dem umfangreichen Werk von Queen.
Gitarrist Frank Rohles hatte an dem Abend einige Soloauftritte.

dom

Gitarrist Frank Rohles hatte an dem Abend einige Soloauftritte.
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