Merken

Kloster Maulbronn

Schnee auf der großen Magnolie im Kreuzgang von Maulbronn

Magnolie im Kloster Maulbronn

Petra Mohr / ssg-Pressebild

Die große Magnolie im Kreuzgang von Kloster Maulbronn war vom Januarschnee bedeckt.

Es gibt keinen Winter mehr! Für ein paar Tage war er dann doch da, mit reichlich Januarschnee. Auch im Kloster Maulbronn verzauberte die weiße Pracht den Kreuzgang mit seiner großen Magnolie. Petra Mohr, die stellvertretende Leiterin der Klosterverwaltung ist mit dem Fotoapparat auf Entdeckungstour gegangen – gerade noch rechtzeitig: Auch in Maulbronn hat die einsetzende milde und regnerische Witterung erst einmal für ein Ende des Schneezaubers gesorgt.

Kalte Schönheit im Kloster

Bitterkalt ist es im Winter in den Mauern des Zisterzienserklosters: Wer in einem normalen Winter das UNESCO-Denkmal Kloster Maulbronn besucht, kann sich leicht vorstellen, wie anstrengend das Leben in einem mittelalterlichen Konvent war. Heizbar waren nur wenige Bereiche, Entbehrungen gehörten zum Alltag. In diesem Winter ist die Klausur des berühmten Klosters, wie alle Kulturdenkmäler des Landes, wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Das Team der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg ist daher zwar überwiegend wie die meisten in Deutschland im Homeoffice – aber immer wieder steht ein Kontrollgang durch die Klausur und das Gelände auf dem Programm.

Vorfreude auf die Zeit nach der Schließung

Dabei gelang Petra Mohr während der Schneetage der Schnappschuss mit der von dickem Schnee bedeckten Magnolie. Der eindrucksvolle Baum steht im Kreuzgang direkt neben dem berühmten Brunnenhaus mit dem dreischaligen Brunnen, dem Wahrzeichen des UNESCO-Denkmals. Die stellvertretende Leiterin der Klosterverwaltung hofft jetzt auf das Frühjahr. „Wir warten alle so sehr darauf, dass wir bald wieder die Tore von Kloster Maulbronn öffnen dürfen“, sagt Petra Mohr: Wie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg ist es ihr Anliegen, die Schönheit „ihres“ Monuments möglichst vielen Menschen zu zeigen. „Wir freuen uns alle jetzt schon auf die ersten Besucherinnen und Besucher nach der Corona-Schließung“.