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Siegerentwurf für „Wohnen im Alter“ im Stadtteil Spöck ermittelt

Pfeil Projektentwicklung GmbH und Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg setzen sich im Gemeinderat durch

Beim Ausschreibungswettbewerb zum Projekt „Wohnen im Alter“ im Spöcker Neubaugebiet „Vierundzwanzigmorgenäcker“ gab es nun eine Entscheidung. Durchsetzen konnte sich letzten Endes der Entwurf eines Bieter-Teams, bestehend aus der Pfeil Projektentwicklung GmbH aus Walldorf und dem Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg.

Im Auswahlgremium, dem neben Vertretern aus Verwaltung und Kommunalpolitik auch ein Mitglied des Seniorenbeirates sowie ein Fachpreisrichter angehörten, kristallisierte sich bereits heraus, dass zwei Entwürfe, die in der Bewertung sehr eng beieinander lagen, am Ende dem Gemeinderat vorgestellt werden sollten. Dabei stellten sich zwei grundlegende Lösungsansätze dar. Ein Konzept bestehend aus besonderen Wohnformen mit verschiedenen Zusatz- und Pflegeleistungen bis zu Wohngruppen mit intensiver Pflege bis zu Pflegegrad 5 oder eines als Pflegeheim mit ergänzenden besonderen Wohnformen. In beiden Lösungsansätzen sind Tagespflegeplätze enthalten. Mit der nun getroffenen Entscheidung des Gemeinderates steht fest, dass es sich um letzteres handeln wird.

Bereits in der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Verwaltung und Soziales sowie des Ausschusses für Umwelt und Technik am 9. Mai 2022 wurde mehrheitlich für diesen Entwurf gestimmt und damit eine Empfehlung an den Gemeinderat ausgesprochen. Der Ortschaftsrat Spöck sprach sich in seiner Sitzung am 18. Mai 2022 mehrheitlich für das Konzept von FWD Hausbau und Konzepte, das besondere Wohnformen mit verschiedenen Zusatz- und Pflegeleistungen vorsah, und formulierte unabhängig davon, für welches Konzept der Gemeinderat letzten Endes stimmen sollte einige Punkte zur Nacharbeitung.

Der Gemeinderat folgte nun in seiner Sitzung am 23. Mai 2022 der Empfehlung der Ausschüsse und kürte den Entwurf der Pfeil Projektentwicklung GmbH und des Arbeiter-Samariter-Bunds zum Sieger.

Das Siegerkonzept dient nun als Grundlage für die weitere Verfeinerung der Planung. Gleichzeitig beauftragte der Gemeinderat daher die Verwaltung damit, mit dem entsprechenden Bieter-Team weitere Gespräche zur Erörterung des Überarbeitungsbedarfs zu führen und das weitere Verfahren im Hinblick auf einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan vorzubereiten. Im Rahmen des dazugehörigen Durchführungsvertrages werden die Inhalte konkret festgeschrieben und die tatsächliche Realisierung des Vorhabens gesichert.