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Städte wollen atmen

Greenpeace

Noch immer ist das eigene Auto das Maß der städtischen Verkehrsplanung. Bei einer wachsenden urbanen Bevölkerung verschärfen sich so die bekannten Probleme:

Lange Stauzeiten, hoher Flächenverbrauch, schlechte Luft und viel Lärm. Trotz des steigenden Handlungsdrucks geht keine Stadt die Herausforderung konsequent an. Wie es besser geht zeigen unsere Nachbarstädte Kopenhagen, Amsterdam und Zürich. Nötig sind mutige und innovative neue Verkehrskonzepte, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren, nicht an denen der Autos.(1)

Noch dazu gibt es zahlreiche Schlupflöcher, die der ICCT in seinem Jahresbericht kritisiert. So tat sich der Hersteller Tesla (nur E-Autos) mit Honda und Land Rover (fast nur Verbrenner im Bestand) zusammen. Das Ergebnis: Grenzwerte erfüllt. Auch sonst gibt es zahlreiche Sonderregelungen, etwa für besonders schwere Fahrzeuge, wovon Hersteller wie BMW und Mercedes profitieren. So lebt die fossile neben der elektrifizierten Autowelt weiterhin fort. Schnelles Umsteuern? Fehlanzeige.(2)

Städte sind die Heimat von drei Viertel aller Menschen in Deutschland – sie sind kein Freiluft–Showroom der deutschen Autobauer!!! Meine Vision: 

Foto: Greenpeace

Eure Gisela für Omas for Future 

Quellen: 1 Greenpeace, 2 Schrot u. Korn 09/22