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IBF-WM-Kampf im Supermittelgewicht

Technisches K.o. in Runde 10: Feigenbutz unterliegt Plant

Boxer Vincent Feigenbutz

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Vincent Feigenbutz hatte gegen seinen Gegner letztendlich keine Chance.

Er hat alles versucht, musste sich am Ende aber geschlagen geben: der Karlsruher Vincent Feigenbutz unterlag am frühen Sonntagmorgen (16. Februar) in seinem IBF Weltmeisterschaftskampf im Supermittelgewicht Caleb Plant in Runde 10 mit technischem K.o.
Über weite Strecken der Anfangsphase behielt Plant die Oberhand, doch Feigenbutz konnte die Kombinationen und Angriffe des US-Amerikaners zumeist gut verteidigen. In Runde 4 bewegte sich der Herausforderer erstmals länger im Vorwärtsgang, in Durchgang 6 konnte der 24-Jährige Plant gut stellen und seinerseits eigene Schläge ins Ziel bringen. Der Lokalmatador wirkte zunächst überrascht, schaltete anschließend jedoch einen Gang höher und landete seinerseits harte Treffer. Feigenbutz versuchte weiterhin, seine Fäuste ins Ziel zu bringen, hatte aber nur noch wenig entgegenzusetzen. In Runde 10 brach der Ringrichter den Kampf schließlich ab.

„Mir haben immer 10 Zentimeter gefehlt“

„Caleb Plant war wirklich schwer zu boxen, es war dennoch ein guter Kampf“, so Feigenbutz nach der dritten Niederlage seiner Karriere. „Mir haben immer 10 Zentimeter gefehlt, dazu ist er gut ausgewichen und hat sich seine Pausen genommen. Ich war von der Kondition auch am Ende noch voll da und stand auch fest auf den Beinen, dennoch kann man den Abbruch sicher vertreten. Ich hätte gern noch länger geboxt und vielleicht war es etwas zu früh, für den Boxsport und für die Sicherheit war das aber eine korrekte Entscheidung. Glückwunsch an den verdienten Weltmeister Caleb Plant!“