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Altenheim St. Elisabeth

Umbau des Altenheims St. Elisabeth liegt voll im Zeitplan

St. Elisabeth

dom

Bauleiter Thomas Martin (l.) assistierte Polier Thomas Dübon beim Richtspruch.

Dass die Corona-Pandemie gerade in vielen Bereichen des Lebens für Ungewissheiten sorgt, damit haben wir ein Stück weit gelernt zu leben. Umso erfreulicher ist es für die Menschen, wenn  Vorhaben trotz Corona so laufen, wie geplant. Beim Neubau des Altenheims St. Elisabeth in der Karlsruher Straße ist das der Fall. „Wir liegen voll im Zeitplan“, freute sich Heimleiter Markus Hübl in der vergangenen Woche. Da wurde mit einem Richtfest die Fertigstellung des Rohbaus des 1. Bauabschnitts gefeiert. In dieses Gebäude soll einmal rund ein Drittel der 99 Bewohnerinnen und Bewohner umziehen. Die übrigen Bewohner werden dann in der Pflegeeinrichtung Offenloch eine vorübergehende Bleibe finden, während der alte Bestand des St. Elisabeth abgerissen und neu bebaut wird. Voraussichtlich im Jahr 2024 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

"Ein besonderer Bau"

Dekan Jürgen Grabetz sprach beim Richtfest vor den geladenen Gästen im Rohbau einige Dankesworte an alle am Bau Beteiligten. Der 1. Bauabschnitt sei ein besonderer Bau, so Grabetz. In Anbetracht der Corona-Krise sprach Jürgen Grabetz seine besondere Anerkennung an Heimleiter Markus Hübl aus: „Sie haben eine der Hauptlasten zu tragen.“ Auch die Bewohnerinnen und Bewohner hätten die aktuelle Lage samt Baustelle vor der Haustür „gut und mit viel Gelassenheit bewältigt“. Der Bau sei ein "schönes und zweckmäßiges Gebäude für ältere Menschen", befand Grabetz. Eine besondere Spende wollte er nicht unerwähnt lassen. So präsentierte Jürgen Grabetz eine 1-Cent-Münze, die von einer Bewohnerin symbolisch zum Richtfest gespendet wurde.

Mitten in der Innenstadt

Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg sprach als Vertreter der Stadt ebenfalls einige Grußworte. Seinen Dank richtete er an den Trägerverein, der für den Neubau verantwortlich zeichnet. Er betonte die herausragende Lage der Pflegeeinrichtung mitten in der Innenstadt. Außerdem betonte der Bürgermeister augenzwinkernd, dass man bei der Stadt froh sei, dass beim Aushub keine Schadstoffe gefunden worden seien. Dann hätte die Stadt nämlich Kosten bis zu 300.000 übernehmen müssen. Zu einem ordentlichen Richtfest gehört auch in Corona-Zeiten ein Richtspruch. Diesen Part übernahm Polier Thomas Dübon, der von Bauleiter Thomas Martin auf das oberste Stockwerk begleitet wurde. Nach einem Schluck Wein auf das Wohl der zukünftigen Bewohner des Hauses warf Thomas Dübon ganz nach Tradition das Glas vor sich auf den Boden. Beim anschließenden Richtschmaus hatten die Gäste noch Gelegenheit, sich über den Neubau intensiv auszutauschen.