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Unzufriedenheit ist gut!

Es gibt Momente, die dein Leben für immer verändern. Bei mir war so ein Moment, als mir klar wurde, dass meine Unzufriedenheit und mein Schmerz gut sind!

Puh, krasse neue Sichtweise. Aber in dem Augenblick erkannte ich, dass meine Unzufriedenheit eine wichtige Funktion, eine wichtige Aufgabe hat. Und zwar die Aufgabe, mein Lernen, meine Entwicklung anzutreiben. Meine Unzufriedenheit ist der Motor meines Lebensglücks und sagt mir: Etwas stimmt nicht! Dann überlege ich, was ich ändern kann – und ändere es. Vielleicht dauert es ein bisschen, aber auf dem Weg werde ich wieder ein kleines Stück fähiger, stärker und robuster.

Deswegen: Die Unzufriedenheit ist mein Freund. Sie zeigt mir, dass es Handlungsbedarf gibt. Dass etwas in meinem Leben nach Veränderung schreit. Und was sagt der Schrei der Unzufriedenheit? Dass ich Frieden mit etwas machen sollte. Oder dass ich etwas umstellen und umbauen muss. Oder dass es besser wäre, etwas loszulassen. Oder dass ich etwas Neues in mein Leben lassen sollte.

Ich bin dankbar für diese Erkenntnis, denn aus ihr bin ich dann in diesen großen Kreislauf der Unzufriedenheit und der Veränderung eingestiegen. Und ich habe es keinen Augenblick bereut.

Falls du also auch gerade eine gewisse Unzufriedenheit spürst, dann höre hin.

Umarme sie. Lass sie ins Haus und biete ihr eine Tasse Tee an. Höre dir ihre Geschichte an. Und mache dich bereit, für den nächsten logischen Schritt in deinem Leben.

Wir, Betroffene und Angehörige, sprechen auch darüber.

Wir treffen uns immer montags 19:00 Uhr, Treff Impuls.

Um die geltenden Hygienevorschriften einzuhalten (3G-Regel), bitten wir um Anmeldung, telefonisch oder über unsere Webseite www.freundeskreis-sucht-le.de.