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Städtepartnerschaft Hohenstein-Ernstthal

Virus kann Städtefreundschaft nicht schaden

Freundeskreis Hohenstein-Ernstthal

bg

Lars Kluge, der Oberbürgermeister von Hohenstein-Ernstthal (r.) wurde gemeinsam mit seinem Hauptamtsleiter Uwe Gleisberg (2.v.r.) abends vom Vorstand des Freundeskreiess Hohenstein-Ernstthal Peter Busch (l.) und Lucy Jung (2.v.l.) im "Rondeau" empfangen.

In diesem Jahr feierten die Menschen am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) 30 Jahre Wiedervereinigung. Die Partnerstädte Hockenheim und Hohenstein-Ernstthal begingen dieses besondere Ereignis Coronavirus bedingt mit einer digitalen Festwoche in den sozialen Netzwerken, die gut angenommen wurde und positive Reaktionen hervorrief. Der Virus dämpfte zwar die Freude an der gemeinsamen Feier, kann aber der lebendigen Partnerschaft beider Kommunen nicht schaden. Deshalb nutzten Oberbürgermeister Lars Kluge und Hauptamtsleiter Uwe Gleisberg aus Hohenstein-Ernstthal die Gelegenheit, mit einem „Roadtrip“, also einer Autoreise, Hockenheim einen Besuch abzustatten. Sie wurden im Rathaus von Oberbürgermeister Marcus Zeitler, Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg und Peter Busch (1. Vorsitzender Freundeskreis Hockenheim/Hohenstein-Ernstthal) begrüßt.

 

Jubiläumsaktivitäten werden 2021 nachgeholt

Bei dem gemeinsamen Gespräch hoben beide Seiten die Bedeutung der Städtepartnerschaft für beide Kommunen hervor. „Die Wiedervereinigung war ein Geschenk für alle Deutschen. Als Ostdeutscher kann man das gar nicht anders erleben und sehen“, sagte OB Lars Kluge. Sein Amtskollege in Hockenheim stimmte dem zu. „Die Planungen für die Feierlichkeiten in diesem Jahr standen, die Koffer waren nahezu gepackt und dann kam das Coronavirus“, beschrieb OB Marcus Zeitler seine Empfindungen über die ausgefallenen Feierlichkeiten. „Sie sollen aber 2021 nachgeholt werden“, ergänzte er.

Neue Ideen

Die Runde entwickelte bei der gemeinsamen Begegnung noch andere Ideen für die Städtepartnerschaft. „Die Jugend ist der Motor jeder Städtepartnerschaft. Ich fände es toll, wenn auf der Ebene der Schulen mehr Austausch zwischen den Kommunen stattfinden würde“, schlug Peter Busch vor. Auch die Feierlichkeiten könnten jährlich an einem Datum verstetigt werden. „Wir können doch auf der Ebene der Sportvereine noch mehr machen, beispielsweise ein Handballturnier zwischen den Städten organisieren“, schlug OB Marcus Zeitler vor. Die Ideen wurden von den Anwesenden positiv aufgenommen. Als kleinen Ausblick konnten sich die Teilnehmer aus Hockenheim über einen geschenkten Bildband von OB Lars Kluge über Hohenstein-Ernstthal freuen.