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Dr. Markus Weber als Magnet

Weihnachtsmarkt: Das Altbekannte wird gepflegt

Der Martkplatz in Weinheim lud zum Weihnachtsmarktbummel ein.

cs

Der Martkplatz in Weinheim lud mit der angrenzenden Rote Turmstraße zum zweiten Weihnachtsmarktbummel ein.

Weinheims Weihnachtmarkt erlebte zur Halbzeit etliche Besucher, die sich auf dem Marktplatz zum vorweihnachtlichen Punschvergnügen trafen. Viele kamen wegen einem.
Dr. Markus Weber war am dritten Adventssonntag sowas wie der Magnet des Weihnachtsmarkts. Zwar war er bereits zum dritten Mal zu Gast, aber die sich schnell versammelnde Menschentraube zeigte, dass die „Woinachtsgeschicht“ in Mundart doch immer wieder ein Vergnügen ist. Und als Dr. Markus Weber im roten Stuhl im kleinen Bühnenzelt Platz genommen hatte, dauerte es auch nicht lange, bis in dem Bereich das Passieren von Rote Turmstraße gen Fußgängerzone – und wahlweise zurück – ein schwierigeres Unterfangen war.
Luftig war es in den Nachmittagsstunden an den Ständen entlang der Roten Turmstraße: Holzwerk, Ausstechformen, Liköre, Filzarbeiten, daneben Schokokuss-Varianten und Waffeln waren hier zu haben. Im Grunde das, was man seit vielen Jahren auf dem Weihnachtsmarkt sieht. Wem Süßes nicht reichte, der fand sich an den Ständen der Weinheimer Marktplatz-Gastronomen wieder und spülte mit diversen Glühwein- oder Feuerzangenbowle-Angeboten nach. Auch auf dem Marktplatz fand sich noch der eine oder andere Stand abseits der Kulinarik, das Besondere musste man aber wirklich suchen, denn der Blick fiel doch häufig auf das Bewährte und Bekannte.
Da war man mit dem Zuhören bei Dr. Markus Weber und der mittlerweile von ihm zum Besten gegebenen anstehenden Hausschlachtung einer Gans durch zwei trutschige Damen älteren Semesters durchaus gut aufgehoben – zumal wenn das Heißgetränk die Finger wärmte. Und wenn man noch etwas länger Stehfleisch hatte, dann erlebten die Augen die aufziehende Dunkelheit des gehenden Tages und man durfte sich Marktplatz und Burgen im Lichterglanz ansehen – ein Blick, der Weinheims schöne Seite zeigte und für den sich der kommende Weihnachtsmarkt mit Angebot und Ausgestaltung ruhig noch ein wenig mehr in Schale schmeißen darf.