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„Das ist schon ärgerlich“

Weitsprung: Fabian Heinle verpasst WM-Norm

Fabian Heinle im Sepp-Herberger-Stadion in Weinheim

tam

Auch der letzte Versuch misslingt: Fabian Heinle fehlt weiter die WM-Norm.

Von den insgesamt acht, teilweise auch internationalen, Teilnehmern mit jeweils sechs Versuchen sprang keiner über 8 Meter. Heinle selbst schaffte mit 7,81 Metern die beste Weite des Tages. Die Athleten hatten ihr Training eigentlich auf die Kurpfalz Gala im Juli ausgerichtet, schlechtes Wetter ließ jedoch keine Weiten zu. Anfang August sprang der Stuttgarter Heinle mit 8,05 Meter noch zum Deutschen-Meister-Titel. Auch bei der von der TSG Weinheim spontan anberaumten Weitsprung-Veranstaltung hatten die Sportler mit den wechselnden Windverhältnissen zu kämpfen, obwohl die Bahn als eine der schnellsten Deutschlands gilt.

Rückenwind fehlt

Entsprechend enttäuscht zeigte sich Heinle im Gespräch mit der Weinheimer Woche: „Ich hatte eigentlich gehofft, dass wir hier sechs Versuche mit Rückenwind haben. Das war dieses Jahr leider noch nirgends der Fall.“ An seiner Verfassung zweifelt der 25-Jährige dagegen nicht: „Nach dem letzten Training dachte ich, dass ich die Norm heute mit Rückenwind springen kann – das ist schon ärgerlich.“ Bis Anfang September bleibt noch Zeit, diese zu knacken; beispielsweise diese Woche beim Meeting am Gardasee. „Bei 30 Grad und gutem Wind lasse ich mich mal überraschen.“ Am 6. September in Leverkusen gäbe es die allerletzte Chance zur Qualifikation. Doch daran will Heinle gar nicht denken. „Am liebsten in Italien“, lacht er.

Auch Howard ohne Norm

Dem Karlsruher Julian Howard, im vergangenen Jahr bei der Kurpfalz Gala mit 8,20 m Bestleistung gesprungen, fehlt ebenfalls noch die Norm für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften vom 27. September bis zum 6. Oktober in Doha (Katar). Er musste allerdings krankheitsbedingt absagen.

Weitspringer Fabian Heinle in Weinheim

tam

Seine Flüge in die Sprunggrube waren alle nicht weit genug.