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Wir sind auch noch da - und zwar gerne!

.... ein paar Fachbücher für die ersehnte „kleine Bibliothek“, Fortbildungen und Supervision für unsere Hospizbegleiter/innen, etwas Inventar für unsere erträumten neuen, größeren Räumlichkeiten ( wer hat solche für uns im Raum Bammental/Wiesenbach?). So vieles möchte angepackt werden !

ABER: wir sind nicht der Verein, der fröhliche Musik auf Festen spielt, keiner, der sportliche Veranstaltungen durchführt....,überhaupt – viele Menschen möchten sich nicht mit dem Thema Hospiz auseinander setzen. Tod und Sterben sind ja noch so weit weg.

Wir sind der „Hospizdienst Elsenztal e.V.“und zuständig für das Gebiet von Neckargemünd, Gaiberg, Bammental, Wiesenbach, Mauer, Meckesheim, Eschelbronn, Spechbach, Epfenbach,Lobenfeld und Reichartshausen. Dabei begleiten wir Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Der Tod wird nicht totgeschwiegen, sondern wir ehrenamtlichen Mitarbeitenden schenken Zeit, besuchen Menschen am Lebensende, sind einfach da und halten auch die schwer zu ertragenden Momente gemeinsam bei unseren Begleitungen aus. Denn leider viel zu oft erleben Menschen am Lebensende, dass die Umgebung zurück weicht, geglaubte Freunde und Vertraute sich zurück ziehen.

Uns leitet der Grundgedanke der Hospizbewegung, formuliert von derenBegründerin Cicely Saunders

„Sterben ist Leben, Leben vor dem Tod.“

Warum hat unser Verein so einen Randposition?

Wir alle klammern uns ans Leben. Es ist ja einfach da –in uns, durch uns, mit uns. Was uns antreibt (auch unbewusst) ist doch die Liebe zum Leben, die Sehnsucht nach dem Einen. Wir streben danach die Vollendung zu erfahren und zu erkennen, dass wir a l l e Ausdruck des e i n e n Leben sind.

Leben kann man immer nur in diesem einen Augenblick. Wenn wir ihn in Liebe leben , ist dieses zu jedem Zeitpunkt erfüllt.

Aber wenn der Tod naht, kommen wir in eine hilflose Lage. Die Aufgabe der Hospizbegleitenden ist es, die Sterbenden aus dieser Lage herauszuführen zu Rückblick und letzten positiven Erlebnissen, um ihnen so die Möglichkeit zu vermitteln, in Frieden zu gehen.Dabei wollen wir auch den Angehörigen beistehen.

Und um dieses leisten zu können  brauchen wir so sehr finanzielle Hilfen, Spenden oder im besten Falle „Paten“, die unseren Verein regelmäßig unterstützen. Wir haben über 70 Firmen u.Ä. angeschrieben mit der Bitte um Unterstützung.....umsonst ( einer antwortete aber, dass er schon andere kulturelle Organisationen unterstütze ).

Wir sind nicht so viele ehrenamtliche Begleiter - aber wir machen weiter, denn vielleicht gehören ja auch Sie eines Tages zu den 80% der Menschen, die gerne zu Hause oder im vertrauten Kreise sterben wollen.

Dann sind wir gerne für Sieda!