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Zu Besuch beim Geigenbauer

Wie lange braucht man, um eine Geige zu bauen?

Wo wächst das besondere Ebenholz?

Solche und viele weitere Fragen stellten sich Schüler:innen aus der Geigenklasse von Lenka Seybold die kürzlich die Geigenwerkstatt von Michael M. Kaufmann in Bietigheim besuchten. Herr Kaufmann nahm sich viel Zeit und zeigte den jungen Geiger:innen, wie aus einem Stück Holz Schritt für Schritt ein wunderschönes Instrument entsteht und welches Werkzeug man dazu braucht.

Alle schauten sehr aufmerksam zu, als der Geigenbaumeister, das „Innere“ der Violine zeigte und über das Holz, die Tonerzeugung und den Lack berichtete. „Dass die Geige eine Seele hat, das war für mich neu,“ erzählten die begeisterten Kinder danach ihren Eltern. Und wie man die richtige Menge der Bogenhaare bekommt und aus welchem Land die besten Pferdehaare kommen, das wissen jetzt die Schüler ganz genau. Zum Schluss zeigte Herr Kaufmann seine kleinste Violine, die er gebaut hat und die nur ein paar Zentimeter groß ist sowie seine richtig wertvolle Meistergeige. Man war sich einig, dass man ein tolles Instrument lernt und das Fazit lautete: „Die Geige ist ein wunderschönes Instrument, es braucht viel Zeit, bis sie gebaut wird und viel Zeit, bis man gelernt hat, sie zu spielen.“ Das es sich lohnt, haben wir bei dieser besonderen Begegnung erfahren.

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