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Stadtmuseum Rastatt

Zwei Führungen im Stadtmuseum am 7. und 13. April 2022

Seltene Schätze aus vergangenen Zeiten sind in der neuen Dauerausstellung im Stadtmuseum zu sehen: Ein römisches Brandgrab aus Rastatt

(Foto: Iris Baumgärtner/Stadt Rastatt)

Seltene Schätze aus vergangenen Zeiten sind in der neuen Dauerausstellung im Stadtmuseum zu sehen: Ein römisches Brandgrab aus Rastatt

Nach dem erfolgreichen Eröffnungswochenende mit vielen interessierten Gästen und den ersten gut besuchten Begleitveranstaltungen setzt das Stadtmuseum seine Führungsreihe durch die neue Dauerausstellung „Ein Blick zurück. Mittelalter und Urgeschichte Rastatts“ fort. Am Donnerstag, 7. April, 16 Uhr, führt Stadtarchivar Oliver Fieg durch die neue Ausstellung im Gewölbekeller. Seinen Schwerpunkt legt er dabei auf das mittelalterliche Rastatt, dessen Geschichte durch die Dorf- und Ordnungsbücher gut belegt ist.

Am Mittwoch, 13. April, um 16 Uhr folgt eine Themenführung der Archäologin Jennifer Deible über die zivilen Errungenschaften unter der Römerherrschaft. Nach der Eroberung Obergermaniens brachten die Römer nicht nur ihre Infrastruktur und Kultur mit, sondern auch ihren Lebensstandard. Es herrschten ein reger Kulturaustausch und eine prinzipielle Toleranz der Andersartigen. Deible geht unter anderem den Fragen nach, wie sich die römische Herrschaft in den zwei Jahrhunderten ausbreitete und was vom „Limesfall“ zu halten ist. Außerdem blickt sie auf die Siedlung Aquae, die wir heute als Baden-Baden kennen. Wie gestalteten sich der Alltag und das Leben in der Provinz im Limeshinterland? Zudem zeigt die Archäologin, die maßgeblich an der Dauerausstellung mitgewirkt hat, welche Götter zu jener Zeit verehrt wurden und was eine römische Villa rustica ist.

Die Führungen sind kostenlos, der Eintritt ins Stadtmuseum beträgt drei Euro, ermäßigt einen Euro. Museumspassinhaber zahlen keinen Eintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.