Ein gutes Zeitmanagement ist heute wichtiger denn je. Schließlich hat mit der fortschreitenden Digitalisierung die Masse an Informationen und Angeboten rasant zugenommen. To-do-Listen werden länger, der Zeitvorrat aber bleibt knapp.

Bei der Zeitplanung hilft eine handschriftliche To-do Liste

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Handschriftliche Listen sind auch im digitalen Zeitalter immer noch ein unverzichtbares Planungstool.

Umso entscheidender wird es, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen und die wesentlichen Dinge des Lebens im Blick zu behalten. Das gelingt immer noch am besten mit Planern aus Papier, meint Nikolaus Obersteiner, der spezielle Zeitplansysteme entwickelt hat, die einem den passenden Rahmen zum Definieren und Verfolgen von Zielen geben.

Schweres und wichtiges zuerst erledigen

Der Anbieter der Zeitplansysteme wollte von seinen Nutzern erfahren, welche Funktionen sie an den gedruckten Timern besonders schätzen. Mit Abstand die häufigste Antwort war: Mit den Kalendern könne man Wichtiges von Unwichtigem trennen und die knappe Zeit klüger einteilen. "First things first", so lautet das Motto einer jungen Mutter, die sich an der Umfrage beteiligte. Ihr Baby halte sie auf Trab, umso mehr müsse sie schauen, was wirklich wichtig ist.

Besonders Mütter von Babys müssen ihre Zeitplanung im Griff haben

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Mütter werden von ihren Babys auf Trab gehalten - eine gute Zeitplanung hilft, den Alltag besser zu strukturieren.

"Wenn ich Prioritäten setze, kann ich flexibler agieren und setze mich selbst weniger unter Druck", schrieb eine andere Nutzerin. Ein User hob die Bedeutung der Priorisierung und Visualisierung von wichtigen To-dos hervor. Eine Person brachte das Thema folgendermaßen auf den Punkt: zuerst die "Muss"-Sachen, dann die "Will"-Sachen und wenn noch Zeit ist die "Kann"-Sachen. So gelinge es, nichts zu lange liegen zu lassen und unerledigt Tag für Tag mit sich rumzuschleppen.

Gute Planung hilft bei der Umsetzung

Viele der Befragten bezeugen den großen Nutzen weitsichtigen Planens. Dabei spiele die Wochenplanung, die sie bereits am Sonntag durchführten, eine besondere Rolle. Hier könne man darauf achten, sich nicht zu viel vorzunehmen und Puffer für Unvorhergesehenes und Pausen einzukalkulieren.

Einige nehmen sich laut eigener Aussage jeden Abend Zeit, um den nächsten Tag zu planen - haben dabei aber stets die Woche im Blick. Eine Nutzerin schreibt, dass ihr die Siebentagewoche bei langfristigen Zielen hilft, diese nicht nur ins Auge zu fassen, sondern sie auch umzusetzen.

Wer Zeit für Pausen einplant, hat einen Zeitpuffer

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Wer bewusst Pausen einplant, lebt entspannter - nicht zuletzt, weil ein Zeitpuffer für Unvorhergesehenes entsteht.

Vorbereitung und Sorgfalt sind gefragt

Letztlich gehe es aber auch immer darum, mit seinen To-dos sorgsam umzugehen, sie zu notieren, wenn sie einem in den Kopf kommen, und später zu überprüfen, ob sie erledigt wurden. Eine Nutzerin schreibt: "Ich habe gelernt, dass ich mir Sachen wirklich aufschreiben muss." Was ist nicht alles schon in Vergessenheit geraten, weil man sich "nachher garantiert noch dran erinnert"?