Es gibt keine allgemeingültige Regel dafür, wo die Braut ihr persönliches Traumbrautkleid findet. Große Brauthäuser haben den Vorteil, dass sie zahlreiche verschiedene Modelle auf Lager haben, außerdem sind die Lieferzeiten oftmals kürzer. Ein Atelier hingegen wirkt oft persönlicher und bezaubert gerade durch die etwas kleineren Räumlichkeiten und die individuelle Atmosphäre. Second Hand Läden sind ebenfalls eine interessante und preisgünstigere Alternative, hier benötigt man allerdings das gewisse Quäntchen Glück, um fündig zu werden. Eine weitere Option ist, sich das Kleid eigens auf den Leib schneidern zu lassen. Der Vorteil ist, dass das Kleid passgenau und nach individuellen Wünschen angefertigt wird. Nachteilig sind der oft höhere Preis, den die Braut für ihr Unikat zahlen muss und der Faktor Zeit. 

A-Linie

Typisch für diesen Brautkleid-Typ ist ein leicht ausgestellter Rock, so dass der Schnitt einem A ähnelt. A-Linien-Kleidern sind oft aus festen Stoffen gefertigt, die den Halt zusätzlich unterstützen. Die vertikalen Nähte lassen die Braut schlanker und größer wirken, daher eignet sich diese klassische Brautkleid-Form besonders gut für kleine Frauen. Auch für kurvige Bräute ist dieser Schnitt die perfekte Wahl, denn das eng anliegende Oberteil betont das Dekolleté, während der Rock den typischen Problemzonen schmeichelt.

Duchesse oder Prinzessinnenkleid

Diese Brautkleid-Form zeichnet sich durch ein reich verziertes, figurbetontes Oberteil und einen voluminösen, weit fallenden Rock aus. Viele Prinzessinnenkleider sind pompös mit Perlen, Stickereien und Tüll, es gibt aber auch schlichtere Modelle. Duchesse-Kleider sind aufgrund des eng anliegenden Corsagen-Oberteils perfekt für Bräute mit schmalem Oberkörper. Der glockenförmige Prinzessinnen-Rock wird oft durch einen Reifrock gestützt und eignet sich ideal für Frauen mit breiten Oberschenkeln. 

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Große Brauthäuser haben viele verschiedene Modelle von Brautkleidern auf Lager.

Empire-Stil

Kleider in diesem Stil sind in der Regel aus leichten, fließenden Stoffen, die weich fallen und die Figur umspielen. Typisch für die Empire-Form ist die hohe Taillennaht direkt unter der Brust, oft wird sie mit einer Schleife zusätzlich betont. Dekolleté und Schultern werden durch den Schnitt besonders hervorgehoben. Brautkleider dieses Typs schmeicheln jeder Figur und eignet sich sowohl zierliche als auch für kurvige Bräute. Kleine Frauen wählen am besten eine knielange Variante, da der fließende, bodenlange Rock optisch staucht.

Meerjungfrau

Dieser Schnitt ist besonders figurbetont, da das Brautkleid bis zu den Knien eng anliegt und erst dann in einen ausgestellten Rock übergeht. Je nach Modell fällt der Rock-Teil etwas weiter oder schmaler aus und setzt manchmal auch schon am Oberschenkel an.  Kleider dieses Typs verhelfen der Braut zu einer sehr weiblichen, kurvenreichen Silhouette. Ein Brautkleid im Meerjungfrauen-Stil eignet sich vor allem für schlanke Frauen, da es Taille, Hüften und Oberschenkel stark betont.

Kurzes Brautkleid

Neben klassischen bodenlangen Brautkleidern gibt es auch kürzere Modelle in ganz unterschiedlichen Ausführungen, von eleganten Euti-Kleidern und romantischen Baby-Dolls bis hin zu ausgefallenen Petticoats im 50er-Jahre-Look. Mit diesem Kleid-Typ werden vor allem schöne, schlanke Beine in Szene gesetzt. Schon beim Kauf sollte man bedenken, dass bei dieser Rocklänge die Schuhwahl ganz besonders wichtig ist.