Er ist die Kür für jeden ambitionierten Hobbygärtner: Ein sattgrüner, dichter und unkrautfreier Rasen. Er bietet nicht nur einen attraktiven Blickfang im Garten, sondern zugleich als Naturteppich die Grundlage für Ballspiele mit dem Nachwuchs, für Grillpartys und vieles andere mehr. Entsprechend gesund und strapazierfähig sollte das Grün sein. Die Realität sieht indes häufig anders aus: Gelbe Verfärbungen, Kahlstellen und kräftig wucherndes Unkraut stören den Eindruck empfindlich. Ganz ohne Chemie, dafür mit der richtigen Pflege können Gartenbesitzer auch unansehnliche Flächen wieder in einen gesunden Rasen verwandeln.

Nährstoffe für ein gesundes Wachstum

Die richtige Behandlung des grünen Teppichs beginnt mit dem passenden Fassonschnitt. Freizeitgärtner sollten nicht so lange warten, bis die Grashalme unkontrolliert in die Höhe schießen. Stattdessen empfiehlt sich regelmäßiges Mähen - nicht nur aus optischen Gründen. Denn der Rückschnitt fördert auch das dichte Wachstum des Rasens. Dabei sollte man das Messer des Rasenmähers nicht zu kurz ansetzen, empfehlenswert ist eine Schnitthöhe zwischen vier und fünf Zentimetern. Wenn die Fläche nach dem Schnitt braun aussieht, liegt dies oft an unscharfen Messern des Mähers.

Neben dem Schnitt benötigt ein Rasen auch Nährstoffe und Wasser zum gesunden Wachstum. Mit der richtigen Versorgung können sich die Gräser gut und kräftig verwurzeln. So entsteht mit der Zeit eine dichte Grasnarbe, Moos und Unkraut werden verdrängt. Ganz ohne Chemie kommt dabei spezieller Rasen-Naturdünger aus. Er besteht komplett aus organischen Bestandteilen und enthält zusätzlich lebende Mikroorganismen, die das Bodenleben fördern und beim Einsatz von Mährobotern die Umsetzung der Mähreste beschleunigen.

Großreinemachen im Freiluft-Wohnzimmer: Nach der langen Wintersaison hat der Garten einige Pflegeeinheiten nötig - bis hin zum gründlichen Reinigen von Terrasse und Gartenwegen.

djd/STIHL

Großreinemachen im Freiluft-Wohnzimmer: Nach der langen Wintersaison hat der Garten einige Pflegeeinheiten nötig - bis hin zum gründlichen Reinigen von Terrasse und Gartenwegen.

Wässern: Nicht zu oft, aber dann kräftig

Höchstens ein- bis zweimal pro Woche sollten Gartenbesitzer beispielsweise den Rasen bei anhaltender Trockenheit wässern - dann aber gründlich. So entwickelt sich ein tieferes Wurzelsystem und die Rasenpflanze ist selbst in der Lage, in Trockenzeiten Wasser aus tieferen Bodenschichten aufzunehmen. Wichtig ist es zudem, auch den pH-Wert des Bodens zu kennen. Ein zu saurer Boden - der pH-Wert liegt dann unter 5,5 - behindert die Aufnahme von Nährstoffen durch die Pflanzen. In diesem Fall kann Kalken als zusätzliche Rasenpflege sinnvoll sein.