Rasen wird das ganze Jahr beansprucht und soll immer saftig grün sein. Unterschiedliche Nutzungen wie laufen, spielen und liegen strapazieren ihn. Bevor eine Rasenfläche angelegt wird, ist es wichtig zu wissen wie die Fläche genutzt wird und welche Standortbedingungen vorliegen.

Welche Rasentypen gibt es?

Da jede Nutzung einen anderen Rasentyp benötigt, gibt es sogenannte Regelsaatgutmischungen (RSM), die sicherstellen, dass die Qualität der Gräser hochwertig ist.

Rasen mit automatischer Bewässerung

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Der Rasen braucht die richtige Pflege, damit er gut aussieht. Dazu gehört auch eine regelmäßige Bewässerung.

Der Landschaftsrasen (RSM 7) ist eine Zusammensetzung von pflegeleichten Gräsern. Er kommt mit wenig Nährstoffen aus und verträgt auch trockene Vegetationsphasen. Für Bienen und andere kleine Tiere ist der Landschaftsrasen aufgrund seiner vielfältigen Zusammensetzung von hoher Bedeutung. Die Gräser wachsen langsam und sind robust. Er wirkt durch seine etwas struppige Wuchsform allerdings nicht besonders edel.

Den Gegensatz zum Landschaftsrasen bildet der Zierrasen (RSM 1). Er ist die richtige Wahl für den oft zitierten „Englischen Rasen“. Die Pflege der feinen Gräser ist aufwendig - der Rasen ist kurz zu halten und regelmäßig mit Nährstoffen und Wasser zu versorgen. Die Installation einer automatischen Bewässerung ist in Betracht zu ziehen. Ein Zierrasen ist ein Hingucker allerdings kein Nutzrasen!

Der Gebrauchsrasen (RSM 2) ist eine Mischung für den Hausgarten, er ist robust, strapazierfähig und wenig pflegeintensiv. Es gibt Mischungen, die für sonnige oder schattige Bereiche verwendet werden können.

Richtige Rasenpflege

Für einen dichten, grünen Rasenteppich ist je eine Düngung im Frühjahr und im Sommer durchzuführen. Ein Stickstoffdünger mit Langzeitwirkung ist zu empfehlen. Falls sich ein Rasenfilz gebildet hat, ist das Vertikutieren eine gute Möglichkeit, um Licht und Luft an die Grasnarbe kommen zu lassen. Um den Rasen robust zu halten wird empfohlen seltener, aber dafür größere Mengen zu gießen.

Eine regelmäßige Mahd stärkt die Gräser. Von Mai bis Juni wird auf 3-4 cm gemäht, im Hochsommer 1 cm höher. Wie man dem Rasen nach einem trockenen, heißen Sommer am besten hilft, lesen Sie hier.