Im öffentlichen Dienst bieten sich sehr gute Karrierechancen, etwa für Ingenieure aus unterschiedlichen Fachrichtungen, Jobs im Unterrichtswesen oder in sozialen Institutionen und im Bereich der öffentlichen Sicherheit. Laut „Monitor öffentlicher Dienst“ vom Januar 2020 gibt es in Deutschland insgesamt 4.802.885 Beschäftigte im öffentlichen Dienst, davon sind 2.736.625 Frauen und 167.635 Soldaten.

Statue der Justiz

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Im Nichttechnischen Dienst kann man z.B. bei der Justiz arbeiten.

Berufseinstieg in den öffentlichen Dienst

Die Ausbildung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst und ähnliche Fachrichtungen in der Justizverwaltung und bei der Polizei erfolgt im Rahmen eines Studiums an einer besonderen Fachhochschule für öffentliche Verwaltung. Absolventen aus dem mittleren Dienst ohne Hochschulreife, sog. Aufstiegsbeamte, beenden ihre Ausbildung allein mit der Laufbahnprüfung. Die Aufgabenbereiche des gehobenen Dienstes erstrecken sich, je nach Laufbahn und Behörde, von der Sachbearbeiterebene bis hin zur Leitung.

Schulische Grundvoraussetzung für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst mit Studium ist mindestens die Fachhochschulreife. Eine Teilnahme von geeigneten Bewerbern aus dem mittleren Dienst ist ggf. auch ohne Hochschulzugangsberechtigung möglich. Für Laufbahnen ohne Studium, aber mit Vorbereitungsdienst, z. B. im Feuerwehr- oder im Baudienst, ist ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium Voraussetzung.

Das Land aktiv mitgestalten

Wer nach einer beruflichen Herausforderung, nach einer interessanten, abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Tätigkeit und der Möglichkeit, aktiv mitzugestalten sucht, der sollte sich überlegen, ob er in der Innenverwaltung arbeiten möchte. Wenn die nötigen Voraussetzungen erfüllt werden, sind die Aufstiegschancen sehr gut.

Weitere Informationen gibt es beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg.