Schnell reagiert sie mit schuppigen Stellen, winzigen Rissen, Knitterfältchen und Rötungen. Leidet man unter einer Hauterkrankung verschärft sich das Problem noch. Das Gleiche gilt für älter werdende Haut, die ebenfalls besondere Bedürfnisse hat.

Darum sollte die tägliche Pflege in der kalten Jahreszeit unbedingt entsprechend angepasst werden. So braucht die Körperhülle zwar weiterhin Cremes mit viel Feuchtigkeit beispielsweise in Form von Urea oder Glycerin, aber jetzt auch mit einem höheren Fettanteil etwa aus Arganöl, Sheabutter oder Kokosöl zum Schutz und zur Stärkung der Hautbarriere – das ist für Problemhaut besonders wichtig. Zusätzlich sollte die Haut auch von innen gestärkt und gut versorgt werden. Neue Studien zeigen, dass besonders Kollagen-Trinkampullen einen wertvollen Beitrag leisten können.

Spezial-Behandlungen in der sonnenarmen Zeit

Herbst und Winter sind aber ideal für spezielle Kosmetik-Behandlungen, da die Sonne weitgehend gemieden werden kann. Dazu zählt etwa die Microdermabrasion. Sie schleift Spuren wie Fältchen, Altersflecken oder Unreinheiten mit feinsten Kristallen ab und enthüllt neue Haut. Anwendungsgebiete sind Elastizitätsverlust, atrophische Haut, nicht-entzündliche Komedonen Akne, ölige, müde oder schlecht durchblutete Haut. Bei der Fruchtsäurebehandlung werden verhornte Hautschuppen entfernt und die Zellerneuerung der Haut angeregt – z. B. bei unreiner Haut, Pigmentflecken, Akne oder Mitessern. Das Micro-Needling kommt bei Hautproblemen wie Falten, Dehnungsstreifen, Akne, Narben oder Haarausfall zur Anwendung. Ein mit kleinen Nadeln bestückter Dermaroller verursacht winzige Löcher in den tiefen Hautschichten, wodurch Pflegeprodukte besser eindringen können.

Belastungen vermeiden

Weiterhin gilt es, zusätzliche Belastungen der Haut zu vermeiden – etwa zu langes und heißes Duschen. Wer gern mal ein Vollbad genießt, sollte unbedingt ölige Zusätze verwenden. Geht es bei kalten Temperaturen ins Freie, am besten Hände und Gesicht mit einer Coldcream schützen und einen reichhaltigen Lippenbalsam benutzen. Luftbefeuchter sorgen für ein hautfreundliches Klima in Innenräumen. Und zu guter Letzt sollten besonders Menschen mit Problemhaut darauf achten, viel zu trinken – rund zwei Liter pro Tag.