Die Sonderausstellung "Eiszeit-Safari" katapultiert Kinder und Erwachsene viele Jahrtausende zurück in die Vergangenheit. Beeindruckende Tierrekonstruktionen und vollständige Skelette sowie wichtige Knochenfunde aus dem nördlichen Oberrheingraben erzählen die Geschichte der letzten Eiszeit vor rund 30.000 Jahren auf erlebnisreiche und anschauliche Weise.

Wie sah es in Deutschland vor 35.000 bis 15.000 Jahren aus? Welche Tiere lebten in dieser Zeit und wie war der Alltag der Menschen? Welche Geschichte erzählen Originalfunde und welche Schlussfolgerungen zieht die Wissenschaft daraus? Diese und andere Fragen beantwortet die Sonderausstellung.

REM-Direktor Wilfried Rosendahl im Gespräch

Dem Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen (REM), Professor Wilfried Rosendahl, ist die Begeisterung für den Mannheimer Naturforscher Karl Friedrich Schimper (1803 - 1867) anzumerken. Rosendahl ist Spezialist auf dem Gebiet der Eiszeit. Da darf Schimper natürlich nicht fehlen, schließlich hat dieser den Begriff Eiszeit erst erfunden. Im Gespräch mit der Redaktion erläutert der Museumschef seine Begeisterung für Schimpers Arbeit.

Die Schau der Reiss-Engelhorn-Museen wendet sich an alle Besuchergruppen und erzählt Wissenswertes und Spannendes über die Welt der letzten Eiszeit aus einer überraschenden Perspektive: Der Ausstellungsbesucher schlüpft in die Rolle eines Zeitreisenden, der sich wie ein Safari-Urlauber auf spannende Begegnungen mit längst ausgestorbenen Tieren freuen darf. Er begibt sich auf eine Reise durch die eisfreie Tundra, die sich vor Jahrtausenden in Mitteleuropa erstreckte und zahlreichen Tieren sowie dem Menschen wertvollen Lebensraum bot.

REM-Direktor Professor Dr. Wilfried Rosendahl mit dem Höhlenlöwen in der Schau "Eiszeit-Safari"

Maria Schumann/REM

REM-Direktor Professor Dr. Wilfried Rosendahl mit dem Höhlenlöwen in der Schau "Eiszeit-Safari"
Ein Mammut darf in der Ausstellung natürlich nicht fehlen

Rebecca Kind/REM

Ein Mammut darf in der Ausstellung natürlich nicht fehlen
Steppenbison aus der Eiszeit

Rebecca Kind/REM

Steppenbison in der Ausstellung "Eiszeit-Safari"
Auch das Wollnashorn lebte in der Eiszeit bei uns

Rebecca Kind/REM

Auch das Wollnashorn lebte in der Eiszeit bei uns
Der Riesenhirsch ist wirklich beeindruckend

Rebecca Kind/REM

Der Riesenhirsch ist wirklich beeindruckend
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Mehr als 100 Exponate – darunter zahlreiche lebensechte Tierrekonstruktionen und Skelette sowie Mitmach-Stationen – machen die Ausstellung zu einer unvergesslichen Zeitreise für die ganze Familie. Mit kompakten Informationen zur Entstehung von Eiszeit und zum Klimawandel leistet sie auch einen wertvollen Beitrag zum aktuellen gesellschaftlichen Diskurs rund um das Thema „Eiszeit, Klima und Wandel“.

Video: Eiszeit-Safari - Einblicke in die Ausstellung

Öffnungszeiten

Die Ausstellung ist bis zum 13. Februar 2022 jeweils dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.