Für Hauseigentümer ist das eine gute Nachricht: Seit Jahresanfang gibt es für Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz eines Hauses sowohl mehr KfW-Förderung als auch attraktive Möglichkeiten, um Steuern zu sparen.

Dach und Keller dämmen

Wärme steigt nach oben - rund 40 Prozent entweicht über das Dach aus dem Haus. Es lohnt sich daher, zunächst einen Blick ins Obergeschoss des Hauses zu werfen.

Dämmung am Dach spart Energie

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Mit einem gedämmten Dach entweicht weniger Wärme aus dem Haus - das spart Energie und Heizkosten.

Weitere typische Altbauschwachstellen sind die Kellerdecken. Sie lassen sich vergleichsweise einfach dämmen, zum Beispiel mit Dämmelementen, die von unten an die Decke angebracht werden. Das senkt nicht nur die Energiekosten, sondern schafft auch Wohnbehaglichkeit und vermeidet kalte Füße.

Rundum dicht machen

Eine Rundum-Dämmung der Fassade macht den Wärmeschutz fürs Haus perfekt. Je nach Vorliebe und Bauart des Hauses eignen sich vorgehängte Fassaden mit einer Verkleidung aus Holz oder anderen Materialien sowie sogenannte Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) mit klassischem Putz-Wandabschluss.

Steuern sparen oder Förderungen nutzen

Für energetische Sanierungen stellt die KfW Kredite mit einem Tilgungszuschuss von 20 Prozent zur Verfügung. Bis zu 120.000 Euro können für Komplettmodernisierungen zum KfW-Effizienzhaus genutzt werden, bis 50.000 Euro gibt es je Wohneinheit für Einzelmaßnahmen, zum Beispiel eine Dachdämmung.

Wer selbst finanziert, kann für die gleichen Summen Zuschüsse ebenfalls in Höhe von 20 Prozent in Anspruch nehmen. Und 20 Prozent Steuerabschlag gibt es für Aufwände bis 200.000 Euro - hier lassen sich also bis zu 40.000 Euro einsparen. Der Abzug erfolgt nicht vom zu versteuernden Einkommen, sondern von der Steuerschuld.

Nicht ohne meinen Energieberater

Voraussetzung für die Gewährung der KfW-Förderung ist, dass die Maßnahmen mit einem Energieberater geplant werden. Er kann den Hausbesitzer dabei beraten, welche Mittel im Einzelfall den größten Erfolg versprechen. Die Kosten für den Energieberater sind dabei auch förderfähig - bis zu 50 Prozent können hier erstattet werden.

Der Einsatz eines Energieberaters ist immer zu empfehlen, auch wenn er bei der steuerlichen Förderung nicht vorgeschrieben ist. Auch hier können 50 Prozent der Beratungskosten abgesetzt werden.