Je kälter es ist, desto häufiger treten Hautschädigungen mit möglicherweise schwerwiegenden Konsequenzen auf. Allzu oft entwickeln sich im Winter aus kalten Füßen und Händen beziehungsweise trockener, empfindlicher, geröteter Haut schlimm schmerzende oder gar bleibende Gewebeschädigungen, das heißt »Frostschäden«.

Besonders anfällig für Kälteschäden sind die Körperteile, die nicht so gut durchblutet werden, wie Füße, Hände und Ohren.

Mein Tipp für Sie:

Bedecken Sie die besonders für Kälteschäden anfälligen Körperteile mit besonders warmen Kleidungsstücken, die allerdings nicht zu eng anliegen dürfen, um keine künstlich herbeigeführte Mangeldurchblutung durch zu enge Kleidung beziehungsweise Schuhwerk zu erzeugen. Fördern Sie die Durchblutung gerne auch mit Hilfe von Ginkgo und durchwärmenden Salben. Fetthaltige (Wasser in/Öl) Pflegegrundlagen mit reichhaltigen Inhaltsstoffen schützen ebenfalls vor Austrocknung und Kältefolgen.

Duschen oder baden Sie mit einem lipidhaltigen Duschöl. Decken Sie Ihr gesamtes Gesicht gut mit einer entsprechend geeigneten Pflege ab. Vergessen Sie nie die Lippen, Hände, Füße und den gesamten Körper mit einer besonders schützenden, reichhaltigen Pflege wie zum Beispiel Bepanthol oder Cold Cream von Avène zu versorgen.

Aus der Natur helfen jetzt Salben aus der Apotheke mit Ringelblume und Karottenöl (z.B. Andrea Albrecht) ,Zaubernuss oder Mönchsköpfchen. Sie spenden Schutz ,sind rückfettend ,hautberuhigend und entzündungshemmend. Über Nacht kann ein Salbenverband mit Linola Fett für Hände oder Füße wunderbar hautregenerierend wirken. Haben Sie schon mit Frostunbefindlichkeitsstörungen zu kämpfen, rate ich zu Tannacomp-Bädern. Auch Heilerdeumschläge können Linderung verschaffen.

Ich wünsche Ihnen, dass die Kraft der Natur Ihrer Haut hilft und Sie hautgesund durch den Winter bringt.

Ihre Apothekerin Ursula B. Pfeifer aus Waiblingen

Apothekerin Ursula B. Pfeifer - Remspark-Apotheke Waiblingen

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Apothekerin Ursula B. Pfeifer informiert über Gesundheitsthemen.