Da ist es kaum verwunderlich, dass sich Bauherren in spe bereits in der Planungsphase Gedanken machen, wo ihr ‚Liebling‘ später einmal Platz nimmt: in der Garage oder unterm Carport? „Zwar galt die Garage wegen ihrer hohen Beständigkeit lange als Autostellplatz Nummer Eins, doch ein Carport steht ihr heute in nichts mehr nach“, wissen die Experten und nennen fünf gute Gründe, warum sich ein moderner Carport auf ganzer Linie lohnt.

1. Große Designvielfalt

Vorbei sind die Zeiten des vermeintlich simplen PKW-Unterstands: Carports sind heute zu wahren Designobjekten avanciert, die es in den unterschiedlichsten Materialien und Ausführungen gibt – ob als Einzel- oder Doppelcarport, mit Pult-, Giebel- oder Gründach, ob aus Holz, Stahl oder Aluminium. Sie bestehen entweder aus Fertigteilen, werden als Bausatz zum Selberbauen geliefert oder individuell nach einem Architektenentwurf erstellt. In jedem Fall kann der Carport optisch an die architektonischen Gegebenheiten angepasst werden, so dass zwischen Haus, Carport, Terrasse und Hauseingang eine zusammengehörige Einheit entsteht. Anders als die Garage fügt sich z.B. ein Holzcarport wegen seiner natürlichen Anmutung besonders harmonisch in die häusliche Umgebung ein.

2. Hohe Flexibilität

Im Vergleich zur Garage, die oft in Massivbauweise errichtet wird, bietet ein Carport bedeutend mehr Flexibilität. Auch noch nach Jahren können z.B. Seitenwände eingesetzt werden. Hier gibt es ebenfalls zahlreiche Varianten – von der verglasten Seitenwand über die offene Holzlattung bis hin zu blickdichten Ausführungen. Dank eines integrierten oder seitlich angeschlossenen Abstellraums ist ähnlich wie bei der Garage eine wetter- und einbruchsichere Aufbewahrung von Fahrrädern und Gartengeräten gewährleistet. „Selbst Türen und Tore, der einst größte Unterschied zur Garage, sind heute auf Wunsch realisierbar“, erklären die Experten.

Dank Carport steht das Fahrzeug im Trockenen

tdx/Leeb

Im Carport trocknet das Fahrzeug schnell.

3. Geringe Kosten

Obwohl sich der Carport scheinbar optisch an die Garage annähert, besteht laut den Experten von homesolute.com weiterhin ein großer Unterschied: der Preis. Meist sind die Baukosten für einen Carport weit geringer als für eine Massivgarage und auch die Instandhaltungskosten fallen kaum mehr ins Gewicht. Das liegt daran, dass viele Hersteller zunehmend auf qualitativ hochwertige Materialien und Konstruktionen achten, die witterungsbeständig, formstabil und lange haltbar sind. Leeb beispielsweise bietet in seinem Sortiment eine Kombisäule an, die oben aus druckimprägniertem Holz, unten aus feuerverzinktem Stahl besteht. So wird ein frühzeitiges Verrotten des Säulenfußes effektiv verhindert und der Besitzer kann sich viele Jahre an seinem Carport erfreuen.

4. Schnelles Trocknen

Ein weiterer Vorteil, den ein Carport mit sich bringt: Durch die offene Bauweise kann Feuchtigkeit besser abgeführt werden, d.h. das Auto trocknet nach einer Fahrt durch den Regen unter dem Carport schneller. Dadurch sinkt die Gefahr der Rostbildung, das geliebte Auto bleibt länger heil. Das gilt selbst für Konstruktionen mit Seitenwänden, z.B. mit einer offenen Holzlattung, die eine permanente Luftzirkulation ermöglicht. Dank dieser ‚natürlichen‘ Lüftungsmethode entfallen zudem teure Lüftungsanlagen oder eine Heizung, die zum Trocknen des Fahrzeugs in eine Garage gehört.

5. Leichte Genehmigung

Nicht zuletzt bekommen Bauherren für ihren Carport in der Regel leichter eine Baugenehmigung als für eine Garage. Dabei kann es sogar vorkommen, dass man sein Carport gänzlich ohne Genehmigung bauen darf, allerdings ist das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, da das Baurecht dem jeweiligen Landesrecht unterliegt. Die Experten weisen darauf hin, dass man im Zweifelsfall beim zuständigen Bauamt nachfragen sollte, damit der Traum vom individuellen, designorientierten Carport endlich wahr werden kann.