Was sind die größten Stressfaktoren für die Füße?

"Natürlich machen Mode und Trends Spaß, aber gerade zu enge Schuhe und synthetische Materialien können den Füßen leicht schaden, weil sie in der Regel nicht atmungsaktiv sind oder nicht nachgeben und daher Druck, Reibung und Schmerzen verursachen.
Als das Fußproblem Nr. 1 wird insbesondere von Frauen trockene Haut und die Bildung von Hornhaut angegeben. In der Folge einer verstärkten Hornhautbildung kann es zu sogenannten Hornschwielen und zu schmerzhaften Einrissen und Schrunden vor allem im Bereich der Fersen kommen. Ein weiteres sehr häufiges und für die Betroffenen belastendes Problem sind stark schwitzende Füße und der damit verbundene unangenehme Fußgeruch."

Schwitzt jeder Fuß?

"Ja, jeder Fuß schwitzt, aber abhängig von Schuhwerk, Klima und vor allem individuellen Faktoren sehr unterschiedlich stark ausgeprägt. Gerade an den Fußsohlen befinden sich besonders viele Schweißdrüsen, im Durchschnitt 500 Stück pro Quadratzentimeter Haut. Frischer Schweiß riecht zunächst zwar neutral, das feuchtwarme Milieu in den Schuhen bietet jedoch Mikroorganismen einen idealen Nährboden und der ursprünglich geruchlose Schweiß wird zu unangenehm riechenden Abbauprodukten zersetzt. Doch das ständige Schwitzen ist nicht nur verantwortlich für den störenden Geruch, sondern das feuchte Mikroklima begünstigt als idealer Nährboden auch die Entstehung von Fußpilz. Speziell für die Füße entwickelte Antitranspirantien mit antibakterieller Wirkung, z.B. auf Basis von Silber, verringern die Schweißbildung und helfen gegen geruchsbildende Bakterien. Da besonders geschlossene, nicht atmungsaktive Schuhe aus synthetischen Materialien und das Tragen von Sommerschuhen ohne Strümpfe das Schwitzen der Füße begünstigt, sollte man die Schuhe häufig wechseln, getragene Schuhe gut austrocknen lassen und so oft wie möglich barfuß laufen."

So oft wie möglich barfuß laufen tut den Füßen gut.

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So oft wie möglich barfuß laufen tut den Füßen gut.

Wie kann man Blasen vermeiden bzw. behandeln?

"Blasen treten besonders häufig an Stellen auf, die stärkerer Belastung ausgesetzt sind, also häufig im Zusammenhang mit neuen Schuhen, Tragen von Schuhen ohne Strümpfe oder bei langandauernder, ungewohnter Belastung z.B. beim Sport, Wandern oder Skifahren. Anhaltender Druck und Reibung führen dann zu einer Reizung der Haut, bei weiterer Belastung kommt es zu einer Trennung der äußeren Hautschicht von den darunterliegenden Hautschichten. Es bildet sich eine zunächst noch geschlossene, mit Gewebeflüssigkeit gefüllte Blase. Öffnet sich das Blasendach, entsteht eine offene, schmerzhafte und auch infektionsgefährdete Wunde. Entscheidend ist eine Versorgung der Blase mit speziellen Produkten, die vor weiterer Reibung und vor äußeren Einflüssen schützen. Pflaster basierend auf Hydrokolloidtechnologie ermöglichen ein rasches Abheilen nach dem Prinzip der feuchten Wundheilung und lindern dank ihres Gelpolsters den Druckschmerz sofort.
Damit es gar nicht erst zur Bildung von Blasen kommt, gilt es vorzubeugen und die Entstehung von Blasen durch geeignete Maßnahmen zu verhindern. Spezielle Druckstopp-Polster mindern Druck und Reibung durch Schuhe. Bei neuen Schuhen oder vor einer erfahrungsgemäß besonders starken Belastung der Füße (Sport, Stadtbummel etc.) werden diese Pflaster direkt auf die Haut aufgeklebt, polstern und schützen die empfindlichen, druckbelasteten Stellen.
Auch silikonhaltige Gele helfen schmerzhaften Rötungen und Blasen vorzubeugen. Das Gel zieht nicht in die Haut ein, sondern legt sich als unsichtbarer Schutzfilm auf die Haut und vermindert so die Reibung zwischen Fuß und Schuh."