Zu den Hauptunfallursachen zählt das Ausrutschen auf Fliesen, in der Dusche oder der Badewanne - denn das Zusammenspiel von glatten Oberflächen, Feuchtigkeit und Seife sorgt für ein gesteigertes Risiko. "Die Ursachen für viele Unfälle lassen sich oft schon mit geringem Aufwand und kleineren Umbauten beheben", weiß Experte Gerhard Schaller.

6 Tipps für mehr Sicherheit im Bad - nicht nur für Senioren

  • Stabil befestigte Stütz- und Haltegriffe, vor allem seitlich der Badewanne, in der Dusche und neben der Toilette, geben zusätzliche Sicherheit beim Gehen und Stehen.
  • Im Zuge einer Badrenovierung verschwindet eine häufige Stolperfalle, wenn man eine bodengleiche oder sehr flache Duschtasse einbauen lässt. Mit einem Klappsitz oder Hocker in der Dusche kann die Sicherheit weiter erhöht werden.
  • Wenn das Ein- und Aussteigen in die Wanne schwieriger wird, kann ein Badewannenlift gute Dienste leisten. Mehr zum Thema Technik im Bad auch hier.
  • Fliesen, Duschtasse und Badewanne lassen sich mit einer Anti-Rutschbehandlung sogar nachträglich sicherer machen, damit man auch mit eingeseiften Füßen einen guten Halt behält. Das Mittel wird gleichmäßig auf die gereinigten Flächen aufgetragen. Während der Einwirkzeit von bis zu 30 Minuten wird die Oberflächenstruktur im mikroskopischen Bereich durch eine chemische Reaktion dauerhaft verändert, sodass die Trittsicherheit nachhaltig verbessert wird. Tipps für ein reinigungsfreundliches Bad finden Sie hier.
  • Bewegungsfreiheit sorgt ebenfalls für zusätzliche Sicherheit. In kleinen Bädern lässt sich Platz schaffen, indem beispielsweise die Waschmaschine in der Küche und nicht mehr im Bad steht.
  • Wasserlachen und Spritzer von Duschgel oder Shampoo sollten vom Badezimmerboden immer umgehend aufgewischt werden.

Wie Sie gefährlichen Stürzen nicht nur im Bad vorbeugen, lesen Sie hier!