Nach einem anstrengenden Jahr lieben es viele, wenn es nun etwas ruhiger zu geht, es draußen früher dunkel wird und man die Stunden Zuhause genießen kann. Dabei dürfen Kerzenlicht und Keksduft nicht fehlen. Vor einem leise knisternden Feuer am Kamin sitzen und miteinander plaudern: Schöner kann die Adventszeit nicht sein.

 „Advent“ leitet sich vom lateinischen „Adventus“ ab und heißt „Ankunft“. Für Christen ist es die Zeit der Erwartung, die Vorbereitungszeit auf die Ankunft Jesu. Auch in der heutigen schnelllebigen, digitalen Welt sehnen sich die Menschen nach innerer Einkehr und Ruhe – Innehalten, um wieder ganz bei sich zu sein.

Besinnliche Adventszeit - Zeit zum Innehalten

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Einfach mal innehalten und zur Ruhe kommen, sich wieder auf das Wesentliche konzentieren.

Auf Stress verzichten

Für so manchen bedeutet die Vorweihnachtszeit jedoch Stress: Da sind Weihnachtswunschlisten abzuarbeiten, viele fallen in einen Geschenke- und Kaufrausch. Die Innenstädte sind überfüllt, die Stimmung angespannt – von besinnlicher Erwartung ist nicht viel zu spüren... Warum nicht einfach auf Stress verzichten?

Weihnachtsbäckerei mit der Familie

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Gemeinsames Plätzchenbacken gehört später zu den schönsten Erinnerungen.

Zurückkehren zu der eigentlichen Bedeutung des Advents – die Zeit der inneren Einkehr. Zusammen Plätzchen backen, basteln und Lieder singen. So wie es früher war, das Weihnachten der Kindheit. Mit Kerzen, Sternen, dem Duft von Tannengrün und Räuchermännchen. Was wäre der Advent ohne Licht und goldenen Glanz, ohne staunende Kinderaugen und heimelige Gemütlichkeit? Eigentlich ist Zuhausesein schon das schönste Geschenk.