Der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt und die Kostensteigerung bei Heizöl und Erdgas führen zu einer steigenden Nachfrage nach regenerativen Energieformen. Der Verbrennung von Holz als nachwachsendem Rohstoff in modernen Festbrennstoffkesseln kommt dabei wachsende Bedeutung zu.

Pelletkessel als Zentralheizung

Kachelöfen und Kamine werden bereits seit vielen Jahren eingesetzt. Beheizt werden damit allerdings in der Regel nur einzelne Räume. Häufig steht die dekorative Wirkung im Vordergrund. Holzvergaser- und insbesondere moderne Pelletkessel bieten demgegenüber jetzt die Möglichkeit, Holz auch zur komfortablen zentralen Beheizung von Gebäuden und zur Trinkwassererwärmung zu nutzen. Einen wesentlichen Schritt dazu stellt die Leistungsmodulierung dar, die dafür sorgt, dass die erzeugte Wärmemenge dem aktuellen Bedarf angepasst werden kann. So kann bei Pelletkesseln auf große und aufwändige Pufferbehälter verzichtet werden.

Richtiger Temperaturbereich

Moderne Regelungen sorgen in Verbindung mit der modulierenden Betriebsweise dafür, dass automatisch beschickte Pelletkessel auch in modernen Gebäuden mit niedrigem Wärmebedarf einsetzbar sind. Durch vorgegebene Regelalgorithmen wird die Pelletbeschickung bereits vor Erreichen der Kesselwasser-Solltemperatur reduziert, so dass der Kessel immer im richtigen Temperaturbereich betrieben wird.

Pelletkessel sind komfortabel

Ein moderner Pelletkessel entspricht in puncto Heizkomfort und Bedienungsfreundlichkeit annähernd Öl-/Gas-Heizsystemen - dank der modulierenden Leistungsanpassung, automatischem Brennerstart, einer digitalen Regelung und dem modularen Aufbau. Durch die modulierende Betriebsweise ist die optimale Anpassung an den momentanen Wärmebedarf möglich. Die Pelletbeschickung erfolgt vollautomatisch, die Heizflächen werden selbsttätig gereinigt. Beste Verbrennungsergebnisse sorgen für extrem geringen Ascheanfall. Eine Ascheentleerung ist je nach Betrieb und Pelletqualität nur etwa ein- bis zweimal pro Heizperiode notwendig.