Kochen ist viel mehr als eine Notwendigkeit. Für viele ist die Küche der Lieblingsort nach stressigen Arbeitstagen. Beim Gemüseschneiden und Abschmecken lässt sich herrlich abschalten und entspannen. Der Spaß am Genuss verbindet sich dabei mit dem Wunsch nach einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Zum Kochvergnügen trägt die passende Ausstattung bei. Ergonomisch, funktional und gleichzeitig optisch ansprechend - so soll eine gute Küche aussehen. Um individuelle Wünsche zu realisieren, finden passionierte Hobbyköche im Tischler- und Schreinerhandwerk vor Ort sowie in den Küchenstudios der Region professionellen Rat und Unterstützung.

Helle moderne Küche

djd/TopaTeam/Nobilia

Jede Menge Platz für Genuss: Mit einer individuellen Küchenplanung lässt sich die vorhandene Fläche bestmöglich nutzen.

Ergonomische Einrichtung steigert das Kochvergnügen

Eine Küche kaufen die meisten nicht mal eben auf die Schnelle. Schließlich handelt es sich um eine hohe Investition, die sich über viele Jahre in der täglichen Nutzung auszahlen soll. Da lohnt es sich, nicht vorschnell zu entscheiden, sondern sich genügend Zeit zu nehmen für eine exakte Planung. "Eine individuell geplante Küche ist optimal auf die Bedürfnisse der Bewohner ausgerichtet, sie bietet genug Stauraum und angepasste Höhen für Arbeitsflächen, Kochfeld und Co.", erklärt Einrichtungsexperte Walter Greil.

Der Grundriss der Küche und die vorhandenen Anschlüsse sollten dabei ebenso in eine individuelle Planung einbezogen werden wie persönliche Wünsche an die Geräteausstattung. Extras wie fest eingebaute Dampfgarer oder Tellerwärmer stehen bei Hobbyköchen hoch im Kurs, erfordern aber auch den entsprechenden Platz - zusätzlich zu genügend Stauraum für Geschirr, Töpfe und Vorräte. "Eine geschickte Platzierung der Geräte erleichtert die täglichen Handgriffe bei der Küchenarbeit und steigert das Kochvergnügen", so Greil weiter.

Paar in ergonomischer moderner Küche

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Funktional, ergonomisch und chic zugleich: Eine hochwertige Küche soll verschiedene Ansprüche erfüllen.

Vorbereiten, zubereiten, nachbereiten

Als Faustregel hat sich bewährt, die Küche analog zu den üblichen Arbeitsschritten zu planen und anzuordnen: vom Vorbereiten über das Zubereiten bis zum Nachbereiten, also der Geschirrwäsche. Diese Schritte sollten für Rechtshänder möglichst von links nach rechts, für Linkshänder umgekehrt möglich sein. So schließt sich beispielsweise an eine mindestens 30 Zentimeter breite Fläche zum Abstellen und Arbeiten der Herd an.

Es folgt eine weitere Arbeitsfläche von 60 bis 90 Zentimetern Breite für die Zubereitung. Die Spüle, Spülmaschine und eine dritte Albstellfläche schließen den Rundlauf ab. Eine dreiseitige Anordnung sorgt dabei für kurze Wege. Arbeitshöhen wiederum sind auf die Körpergröße der Bewohner abzustimmen.