Wer abends schon einmal am Meer oder an einem See gesessen hat, kennt die einmalige Atmosphäre, die vom Wasser ausgeht. Im eigenen Garten ist das nicht anders: Wasserelemente besitzen einen ganz besonderen Reiz. Dabei muss es nicht immer um weitläufige, aufwändig angelegte Flächen gehen – vor allem, wenn es der Platz gar nicht hergibt. Schon kleine Installationen verwandeln den Garten in ein Stück des Paradieses.

Am schönsten ist es, wenn diese nicht nur zum Anschauen da sind, sondern auch noch zu Entspannung, Spaß oder Abkühlung beitragen. Mit einem Mini-Pool bekommt man all dies in kompakter Form. Während andere auf der Sonnenliege brutzeln, kann man zum Beispiel lässig auf der Luftmatratze relaxen, während man einen Fuß ins kühle Nass hält. Außerdem eröffnet der Mini-Pool völlig neue Nutzungsmöglichkeiten, zum Beispiel als Wasserspielplatz für Kinder oder als Whirlpool für Erholungsuchende. So ist der Mini-Pool am Tag etwa ein privates Spa und in der Nacht verwandelt er den Garten in eine beleuchtete Lagune. Eine Rollabdeckung schützt das Wasser vor Verunreinigungen. Ist doch einmal Schmutz ins Wasser gelangt, saugt ihn der Skimfilter mit großem Laubkorb von der Oberfläche ab. Alternativ lässt sich auch ein Ökofilter anbringen, in dem Pflanzen das Wasser biologisch reinigen. Dank einer Auswahl an verschiedenen Materialien, Farben und Deko Elementen findet sich für jeden Lifestyle, für jeden Kleingarten und jede Terrasse das richtige Design.

Mini Pool im Garten

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Bauliche Vorraussetzungen für den Bau eines Pools im Garten

Sollte der Wunsch bestehen im Garten einen eigenen Pool zu bauen, dann sollte dies gut durchdacht werden. Damit es nach dem Bau des Pools keine unangenehmen Überraschungen gibt und sich die Mühe lohnt, sollten Sie vor dem Bau einige Dinge bedenken.

  • Der Pool sollte in Südost Richtung ausgerichtet sein, da er so am längsten in der Sonne steht. Das Wasser kann sich somit bereits morgens auf angenehme Temperaturen erwärmen.
  • Da der Pool an Strom- und Wasserleitungen angeschlossen werden muss, sollte er in der Nähe von bereits vorhandenen Leitungen gebaut werden.
  • Bevor Sie sich für eine bestimmte Beckenart entscheiden, sollten Sie Ihren Boden prüfen lassen. Somit können bereits einige Bauarten, die nicht in Frage kommen ausgeschlossen werden.
  • Der Untergrund sollte fest und eben sein, auch Steine und Wurzeln sollten am besten entfernt werden.
  • Je größer Sie Ihr Schwimmbecken haben wollen, desto tiefer muss es in das Erdreich des Gartens gelassen werden.
  • Die Wasserrohre die verlegt wurden sollten unbedingt ein leichtes Gefälle in Richtung des Pools aufweisen. Durch die Neigung wird verhindert, dass beim Entleeren des Pools etwas Wasser stehen bleibt. Dies könnte bei Minusgraden gefrieren und für Probleme sorgen.
  • Das Wasser im Pool kann vor Verschmutzungen durch Gras und Erde geschützt werden, indem Pflastersteine um den Pool herum verlegen werden.