Wie hoch die Heizkosten in der kommenden Heizsaison ausfallen, hängt maßgeblich davon ab, wie streng der Winter sein wird. Aber nicht nur davon: Verbraucher können in jedem Fall Kosten sparen, wenn sie ihre Heizung auf den neuesten Stand bringen. Bund, Länder und Kommunen bieten Modernisierern dabei umfangreiche Zuschussprogramme. Im föderalen Deutschland haben sich unzählige Angebote jedoch zu einem wahren Förderdschungel verwachsen, der Durchblick fällt da schwer. 80 Prozent der Sanierer, die eine Förderung bekommen könnten, beantragen erst gar keine Zuschüsse und lassen sich so bares Geld entgehen.

Fördermittelspezialist wählt passende Programme aus

Als Lotse durch den Dschungel empfiehlt sich ein Förderservice, wie ihn etwa Primagas seinen Kunden kostenlos bietet. Für die Fördermittelbeantragung nimmt ein Berater des Flüssiggasversorgers vor Ort sämtliche Daten auf. Dann übermittelt er sie zusammen mit dem Angebot des Heizungsbauers und allen weiteren Dokumenten an einen Fördermittelspezialisten.

Der Dienstleister wählt alle passenden Zuschussprogramme aus und bereitet sie unterschriftsreif vor. Mehr Informationen zum Förderservice gibt es unter www.primagas.de/bestfoerderung. Hier können Interessierte direkt Kontakt aufnehmen, zudem erzählen Kunden von ihren Erfahrungen. "Der Förderservice garantiert Modernisierern den höchstmöglichen Zuschuss", sagt Verkaufsdirektor Thomas Landmann. Im Schnitt seien dies 1.500 Euro.

 

Flüssiggas als effizienteste Lösung

Einer von zahlreichen Förderservice-Kunden ist Carsten Hegewald aus dem sächsischen Oberfrauendorf, einem Ortsteil von Glashütte. Hegewald plante, seine Nachtspeicherheizung - Einbau 2000 - gegen ein modernes Heizsystem zu tauschen. Eine Bedingung: Die Anlage sollte mit einem netzunabhängigen Brennstoff arbeiten, das ländliche Oberfrauendorf liegt abseits des öffentlichen Gasnetzes. So entschied sich Hegewald für eine Gas-Brennwert-Therme - und für den netzunabhängigen Energieträger Flüssiggas. "Heizöl hatte ich schnell ausgeschlossen. Das würde mich mehr kosten, als mit Flüssiggas zu heizen", sagt Hegewald.

Tatsächlich zählen flüssiggasbetriebene Brennwertthermen zu den günstigsten netzunabhängigen Lösungen, wenn man in einem sogenannten Vollkostenvergleich alle anfallenden Kosten berücksichtigt. Außerdem ist Flüssiggas umweltfreundlicher als Heizöl: Es verursacht weniger CO2 und verdampft rückstandslos, wenn es verbrannt wird. "Den Brennstoff lagere ich draußen im Garten, in einem erdgedeckten Behälter", sagt Carsten Hegewald. "So habe ich auch mehr Platz im Haus als mit einem Ölkessel."