Ein Kaminofen wird er nicht nur als Wärmespender, sondern auch als dekoratives Möbelstück im Wohnzimmer genutzt. Er kann die ganze Einrichtung stilvoll in Szene setzen, doch er sollte ins Konzept passen.

Kinder spielen vor einem Kachelofen

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Runde Öfen bieten gute Sicht auf die Flammen.

Wahl des Kaminofen-Designs

Wenn Sie einen Kaminofen suchen, der gut in eine Einrichtung mit eckigen Wohnzimmerschränken passt, sollten Sie sich nach einem quaderförmigen Modell umsehen. Bei runden Kaminöfen zeigt die dazugehörige runde Glasscheibe das Flammenspiel im Breitbandformat. Links und rechts anbaubare, passende Beistellboxen schaffen ein individuelles Möbelsystem für Wohnaccessoires, Decken, Zeitschriften und alles, was man zum Wohlfühlen zu Hause braucht.

Genug Raum lassen

Ein Kaminofen in quadratischer Grundform mit sanft abgerundeten Ecken weder ganz rund noch ganz eckig und gilt damit als klassisch und zeitlos. Das harmoniert mit vielen Einrichtungsstilen. Ein Kaminofen im auffälligen Design dagegen sollte eher als Solitärstück angesehen werden und entsprechend allein an einer Wand stehen. Doch egal, wie die Form des neuen Möbelstücks ist - Kaminöfen brauchen an allen Seiten Freiraum. Für Raumecken oder Vorsprünge gibt es daher spezielle Eckmodelle.

Allein an einer Wand stehender Kachelofen

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Ein Kaminofen darf auch allein an einer Wand stehen.

Der richtige Standort für den Kaminofen

Hat man die passende Kaminform gefunden, gilt es vor dem Kauf, die Standortfrage zu klären. Denn ein Kamin darf nicht einfach wahllos aufgestellt werden. Er muss am Schornstein angeschlossen sein, da sonst die Rauchgase nicht aus der Brennkammer abziehen können. Ob und wo das Aufstellen eines Kaminofens möglich ist, klärt man am besten mit dem Schornsteinfeger vorab. Wohnen Sie in einer Mietwohnung, sollten Sie mit Ihrem Vermieter besprechen, ob Sie den Ofen aufstellen dürfen.

Mädchen hört vor einem Kachelofen Musik mit Kopfhörer

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Eckige Kaminöfen erinnern an kleine Schränke.

Schnelle Wärme für lange Zeit halten

Kaminöfen sollen nicht nur schön aussehen, sondern auch schnelle und möglichst lang anhaltende Wärme verbreiten. Dabei hilft das Heat Memory System. Diese Technik ermöglicht bis zu neun Stunden Speicherwärme. Wenn ein Ofen auch noch mit einem speziellen Wärmetauscher und einer regelbaren Konvektionsluft bestückt wird, sind sogar bis zu 15 Stunden Speicherwärme möglich.