Seit 27. April 2020 müssen Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg beim Einkaufen und im öffentlichen Personenverkehr Mund-Nasen-Masken tragen. Damit ist ausdrücklich kein medizinischer Mundschutz gemeint; es genügt eine selbstgemachte oder gekaufte Stoffmaske, wenn man keine dabei hat, geht vorübergehend aber auch ein Schal oder ein Tuch.

Die Bedeckung von Mund und Nase kann dabei helfen, die Verbreitung des Corona-Virus zu bremsen. Wenn alle Bürgerinnen und Bürger eine solche Alltagsmaske tragen, schützen sie sich gegenseitig. Damit helfen sie aktiv mit, die Verbreitung des Virus weiter zu verlangsamen und somit Menschenleben zu retten. Dazu müssen sie aber richtig gehandhabt werden. Tipps zum richtigen An- und Ablegen der Alltagsmasken finden Sie hier.

Nähen einer Mund-Nase-Maske

Marco_Bonfanti/iStock/Getty Images Plus

Momentan nähen viele die Mund-Nase-Masken selbst. Aus rechtlichen Gründen sollte man sie auf keinen Fall als "Schutzmasken" bezeichnen.

Selbstgemachte Masken richtig benennen

Nach mehreren Meldungen, dass umtriebige Anwälte freiwillige Helferinnen und Helfer abgemahnt haben sollen, weil diese ihre Masken "Mundschutz" oder "Mund-Nasen-Schutz" genannt haben, sei nochmals darauf hingewiesen, dass die selbstgemachten Masken richtig benannt werden sollten. So sind die Bezeichnungen "Community-Maske", "Alltagsmaske" oder "Mund-Nasen-Maske" gängige und nicht zu beanstandende Begriffe.

Die baden-württembergische Landesregierung verweist auf die folgenden Seiten mit Tipps und Anleitungen zu einfachen Mund-Nase-Masken.

Mund-Nase-Masken selbst machen: Anleitungen im Internet

Alltagsmasken aus Stoff

Wie Sie Ihre selbstgemachten Mund-Nase-Masken aus Stoff richtig waschen, lesen Sie hier.