Kleine Änderungen an der Dekoration oder das Umstellen der Möbel sorgen für ein neues Wohngefühl. Mit einem Mix aus gekaufter Deko wie Textilien, Vasen oder Bilderrahmen, kombiniert mit eigenen Kreationen, Souvenirs aus dem Urlaub und Kleinigkeiten, die man über die Jahre geschenkt bekommen hat, drückt man seinen persönlichen Stil aus.

Frische Blumen in Gläsern aufgehängt

Betty_photo/iStock/Getty Images Plus

Um Blumen zu arrangieren, kann man sie auch in Gläschen an einem Draht aufhängen.

Textilien, Pflanzen & Feng Shui

Schon mit wenigen Handgriffen wird aus der langweiligen alten Bude eine Wohlfühloase. Textilien wie Vorhänge, Tischdecken, Teppiche und Kissenbezüge setzen farbige Akzente und bringen mit aktuell angesagten Designs wie geometrischen Mustern, Palmblättern oder Animal-Prints Leben in den Alltag. Bunte Blumensträuße kommen erst in schönen Vasen richtig zur Geltung. Auch die geliebten Topfpflanzen lassen sich mit Pflanzgefäßen in unterschiedlichen Größen und aus verschiedenen Materialien zu einem schicken Ensemble arrangieren, das dem aktuellen Urban Jungle Trend Rechnung trägt.

Wer es fernöstlich mag, macht sich die Regeln des Feng Shui zunutze und teilt den Raum in verschiedene Zonen auf, die den Elementen zugeordnet sind und jeweils eine andere Funktion haben. Das soll Harmonie bringen und den Fluss des „Chi“, der Lebenskraft, verbessern.

Fotos an über der Couch im Wohnzimmer

FilippoBacci/iStock/Getty Images Plus

Zueinander passende Motive erzählen eine Geschichte an der Wand.

Bildlein, Bildlein an der Wand

Wer seine Wände verändern will, aber nicht unbedingt neu streichen oder tapezieren lassen möchte, kann sich in Sachen Wanddekoration austoben. Gemälde, Fotos – oder auf Leinwand gedruckte Fotos von Gemälden? Auf Alu-Platten oder mit LEDs beleuchtet auf Glas? Alles ist möglich und den Rahmen kann man kaufen, vom Fachmann individuell dazu passend anfertigen lassen oder selbst gestalten.

Tipps zum Aufhängen von Bildern

Um einen optisch ansprechenden Gesamteindruck zu erhalten, eine ungerade Anzahl an Bildern in Gruppen anordnen. Eine vertikale Anordnung streckt den Raum, eine horizontale lässt ihn breiter wirken. Die Bilder sollten möglichst in Augenhöhe hängen und an Bezugslinien wie Möbelkanten oder Türen ausgerichtet sein.

Oder man probiert es mit der klassischen „Petersburger Hängung“: dabei sind die Bilder besonders eng beieinander und reichen oft bis an die Decke. Große und mittlere Bilder kommen so sehr gut zur Geltung. Damit sich trotzdem ein geordnetes Gesamtbild ergibt, zueinander passende Motive oder gleiche Rahmen in verschiedenen Größen nutzen.

Wenn sich dann noch Farben, die in der restlichen Einrichtung vorkommen, auf den Bildern wiederfinden, wird die Harmonie perfekt. Mittlerweile ist wirklich erlaubt, was gefällt, und so kann jeder sich nach seinem eigenen Geschmack seine individuelle Wohlfühlzone schaffen.