Früher musste der Neuwagen üblicherweise nach rund 1000 Kilometern in die Werkstatt, um das sogenannte Einfahr- gegen Langzeit-Öl auszutauschen. Mit dem Ölwechsel wurde gröberer Metallabrieb aus dem Motor entfernt. Heutzutage ist dies dank exakter gefertigter Motoren nicht mehr notwendig. Allerdings gilt nach wie vor, dass Neuwagen circa die ersten 1000 Kilometer nicht mit Vollgas gefahren werden sollten. Denn trotz verbesserter Zylinderoberflächen – richtig eben sind diese bei Neuwagen doch noch nicht.

Reifen einfahren

Doch nicht nur beim Motor sollte man etwas Geduld aufbringen. Auch die Reifen haften erst nach einigen Kilometern richtig griffig. Die Einfahrstrecke liegt bei rund 150 Kilometern und rührt daher, dass Reifen im Neuzustand noch von einem Trennmittel umhüllt sind, das es erlaubt, den Reifen besser aus der Form zu lösen, in der er vulkanisiert wurde. Dieses Trennmittel muss zunächst durch Alltagseinsatz abgefahren werden. Das gilt ebenso für neu angeschaffte Pneu. Unmittelbar nach der Montage sollte deshalb entsprechend vorsichtig gefahren werden.

Bremsen

Ebenso wie Reifen und Stoßdämpfer benötigen die Bremsen von Neuwagen etwas Einfahrzeit. Erst wenn sich Beläge und Scheiben aufeinander eingespielt haben, verzögern sie wirklich optimal und richtig dosiert.

Neuwagengeruch

Manch neues Fahrzeug nervt mit seinem Geruch. Solche Ausdünstungen aus neuen Kunststoffteilen sind nicht nur für die Nase unangenehm. Die Dämpfe können müde machen und so das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Deshalb ist es ratsam, einen Neuwagen immer gut zu lüften. So verliert sich rasch unangenehmer Neuwagengeruch.

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Früher musste der Neuwagen üblicherweise nach rund 1000 Kilometern in die Werkstatt.