Die Freude beim Sport ist den Fitnessbegeisterten in Deutschland besonders wichtig: 78 Prozent gaben in einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage an, dass mehr Spaß an der Bewegung sie zu konsequenterem Training bewegen könnte. Das Marktforschungsunternehmen InnoFact hat mehr als 1.000 sportaffine Menschen in Deutschland im Auftrag von Fitness First befragt. Die Studie belegt, dass Spaß und Trainingshäufigkeit in Zusammenhang stehen. Wer sein Workout mehr genießt, geht öfter zum Sport: „Ich trainiere, weil es mir Spaß macht bzw. mein Hobby ist“ gab im Schnitt die Hälfte der Befragten (55 %) an, neben Gründen wie Gesundheit (86 %) und ein besseres Körpergefühl (80 %) als Motivationsgrund gaben unter denjenigen, die mehr als zweimal pro Woche trainieren, 77 Prozent „Spaß“ an. Zum Vergleich: Bei den Befragten, die nicht regelmäßig trainieren, gaben nur 21 Prozent an, dass Sport ihr Hobby ist.

Kursformate mit Spaßfaktor liegen im Trend

Auf den Wunsch nach mehr Spaß im Trainingsalltag gehen die aktuellen Trainingstrends ein. So bieten viele Fitnessstudios dieses Jahr erlebnisorientierte Gruppentrainings an. Einige Beispiele: Yoga und HIIT-Training werden aufs Wasser verlegt, balancierend auf schwimmenden Matten. Andere Formate setzen auf die Power von Musik: Mit Beats, die aufs Training zugeschnittenen sind und mit denen die Anstrengung fast vergessen ist, wie beim Rockstar-Workout „POUND“ mit Drumsticks oder im Takt strampelnd bei Bike & Beats. Andere Formate wie das Warrior-Training fordern die Teilnehmer zum Wettkampf mit sich selbst heraus.

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Spaß an der Bewegung motiviert die meisten zum Sport.

Millennials wünschen sich mehr Personal-Training

Auch das Workout mit dem Personal Trainer steht 2018 hoch im Kurs, wie die Studienergebnisse belegen: 64 Prozent der sportbegeisterten Deutschen würden gern regelmäßig mit einem Fitnesscoach zusammenarbeiten, um qualifizierte Tipps für ein richtig gutes Trainingsprogramm zu erhalten und angespornt zu werden. Bei den Millennials liegt diese Zahl sogar noch höher: 82 Prozent der 16- bis 29-Jährigen wünschen sich Personal-Training. Die Befragung zeigt: Über die Generationen hinweg lässt der Wunsch nach einem professionellen Fitnesspartner nach – während noch 71 Prozent der 30- bis 39-Jährigen der Aussage zustimmten, waren es nur 64 Prozent der 40- bis 49-Jährigen, 58 Prozent der 50- bis 59-Jährigen und 45 Prozent der 60- bis 69-Jährigen.

Digitale Trainingshelfer

Die Studie ergab außerdem: Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen Fitnesstracker, um ihre Leistungen aufzuzeichnen. 57 Prozent der Befragten gaben an, dass es sie motiviert, ihre sportlichen Fortschritte über eine App oder ein Wearable festzuhalten. Unter den Millennials waren es sogar 77 Prozent. Ebenfalls Trendpotenzial hat der Bereich Virtual Fitness. Dort entstehen neue Möglichkeiten, um das Training zu Hause und im Studio zu vernetzen – beispielsweise durch Live-Streaming von Bike-Kursen.