Auch wenn der Anteil der Veganer und Vegetarier in den letzten Jahren gestiegen ist: Deutschland bleibt ein Land der Fleischesser.

Bewusstsein für Haltungsbedingungen schaffen

Dabei werden die Haltungsbedingungen der Nutztiere von den Verbrauchern allerdings zunehmend kritisch betrachtet, die entsprechenden Erwartungen sind mittlerweile hoch. Beim Fleischkonsum und beim Einkauf von Fleischprodukten achten immer mehr Verbraucher darauf, dass die Tiere artgerecht gehalten wurden - seien es Rinder, Schweine oder Hühner. Wichtig ist den Menschen dabei insbesondere, dass die Kriterien für angemessene Haltungsbedingungen nachvollziehbar sind.

Prüfzeichen stehen für Qualität

Sichere Futtermittel, tiergerechte Haltung und qualifizierter Transport - das alles entscheidet mit über die Qualität von Fleisch, Wurst und Schinken. Ebenso wichtig ist es, dass bei der Schlachtung, Verarbeitung und Verpackung wichtige Hygieneregeln und die Kühlkette eingehalten werden. Um sicher zu gehen, dass man auch wirklich kontrollierte Qualität einkauft, heißt es beim Einkauf im Geschäft genau hinschauen. Verlässliche Orientierung gibt in jedem Fall das blaue QS-Prüfzeichen, das für kontrolliert erzeugte Lebensmittel steht. Viele Verfahren der Haltbarmachung entfallen, wenn die Wurst frisch über die Theke verkauft wird. Regional-lokale Waren- und Wirtschaftskreisläufe haben einen positiven Einfluss auf die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln, insbesondere Fleischprodukte.

Huhn im Topf oder Rind auf dem Grill

Geflügel liegt bei Feinschmeckern im Trend: In den letzten fünf Jahren ist der Pro-Kopf-Konsum stetig gestiegen. Die kulinarische Hauptrolle bei besonderen Anlässen spielen oft Hähnchen, Pute und Co. Bei Geflügelfleisch ist der Vorbereitungsaufwand gering, die Garzeiten sind kurz und die Auswahl an Teilstücken bietet viele Variationsmöglichkeiten. Zudem schmeckt das milde Fleisch zu jeder Beilage. Geflügelfleisch liegt dank seines geringen Fettgehalts nicht schwer im Magen, verfügt über viele wichtige Nährstoffe und macht wegen des hohen Eiweißgehalts lange satt. Beim Einkauf sollte man auf die deutsche Herkunft achten, zu erkennen an den "Ds" auf der Verpackung. Diese stehen für eine streng kontrollierte heimische Erzeugung nach hohen Standards für den Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz. Auch Rindfleisch ist weiterhin beliebt- aber: Rindfleisch ist nicht gleich Rindfleisch. Einige Teile eignen sich für deftigen Braten, andere für saftige Steaks, wieder andere als Suppenfleisch oder für Schmorgerichte. Damit die unterschiedlichen Gerichte auch gelingen, sollte das passende Stück ausgewählt werden.  Der Metzger Ihres Vertrauens gibt Auskunft „aus erster Hand“.