Dabei ist darauf zu achten, dass auch ein eventuell vorhandener Bart mit abgedeckt wird. Die Befestigungsschlaufen oder -bänder sollte man an die eigene Kopfgröße anpassen, damit die Maske gut sitzt. Dabei darauf achten, dass die Altagsmaske straff, aber bequem am Gesicht anliegt, sodass keine Lücken an den Seiten entstehen. Weist die Maske am Nasenrücken einen Nasenbügel (z.B. einen eingearbeiteten Draht) auf, wird dieser durch Zurechtbiegen an die Nase angepasst.

Frau mit stylischem schwarzen Mund-Nasen-Schutz und Sonnenbrille

Irina Velichkina/iStock/Getty Images Plus

Die Brille gehört auf die Maske, man zieht also zuerst die Maske an und dann die Brille.

Die Mund-Nase-Maske beim Auf- oder Absetzen sowie während des Tragens aus hygienischen Gründen nicht direkt an der Vorderseite anfassen. Man kann sie an den Schlaufen über die Ohren ziehen oder die Bänder hinter dem Kopf zusammenbinden und dann die Maske am Saum über Kinn und Nase ziehen.

Sollte die Maske zwischendurch zuhause abgenommen werden, ist es sauberer und hygienischer, diese frei hängend aufzubewahren.

Sowohl vor wie auch nach dem Anziehen und Tragen der Alltagsmaske sollte man die Hände mit Seife gründlich waschen. Wie Sie Mund-Nase-Masken aus Stoff richtig waschen, lesen Sie hier.

Tipps: So lege ich die Mund-Nase-Maske richtig an:

  1. Die Maske aus hygienischen Gründen nicht an der Vorderseite anfassen.
  2. Die Maske nicht unter der Nase tragen, sondern die Nase komplett abdecken, denn dies ist so vorgeschrieben.
  3. Das Kinn (auch den Bart) komplett abdecken.
  4. Die Maske nicht zu locker tragen, damit keine Lücken an den Seitenrändern entstehen.
  5. Tipp für Brillenträger: Zuerst die Maske und dann die Brille aufsetzen, sodass die Brille auf der Maske sitzt, das kann Beschlagen der Gläser verhindern.

Weitere Informationen

Auf der umfangreichen FAQ-Seite des Robert-Koch-Instituts finden sich auch Abschnitte über die Masken. Dort wird erklärt, warum man sie auf die beschriebene Weise tragen sollte.

Das Robert-Koch-Instituts erklärt, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) dazu diene, andere Personen vor Tröpfchen und Partikeln (die z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden), zu schützen (sogenannter Fremdschutz). Dabei hält es das RKI für wichtig, dass Mund und Nase bedeckt seien und weist darauf hin, dass es für diesen Fremdschutz mittlerweile wissenschaftliche Hinweise gebe. Es weist aber auch darauf hin, dass der Eigenschutz bisher noch nicht wissenschaftlich belegt sei. Etwas weiter unten schreibt das RKI, dass MNB meistens aus handelsüblichen, unterschiedlich eng gewebten Baumwollstoffen bestünden und ihrer Funktionsweise am ehesten einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz (MNS) entsprächen, jedoch i.d.R. keine Medizinprodukte seien. Beim Einsatz einer MNB sei es essentiell, auf hygienisch einwandfreie Handhabung und Pflege zu achten.

Die RKI-FAQ-Seite finden Sie hier. Dort finden Sie unter dem Punkt "Infektionsschutzmaßnahmen" bei der Frage "Was ist beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit zu beachten?" einen Beleg für die im vorherigen Absatz genannte Zusammenfassung.

Außerdem gibt es auch Empfehlungen des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte. Die Empfehlungen des BfArM finden Sie hier.

Stand: 16.11.2020