Entscheiden sich Patienten zusammen mit ihrem Zahnarzt für anspruchsvollen Zahnersatz, sind Erfahrung und Beratung des Zahntechnikers vor Ort wichtig. Gleiches gilt, wenn bereits eingegliederter Zahnersatz noch etwas korrigiert werden muss. Denn behandelnder Zahnarzt und Zahntechniker sind ein eingespieltes Team – dies sichert die Qualität der Versorgung entscheidend.

Um für jeden Patienten individuellen Zahnersatz herstellen zu können, arbeiten Zahnarzt und Zahntechniker Hand in Hand. Patienten möchten umfassend beraten werden und viele Arbeitsabläufe sind zu koordinieren bis der passgenaue Zahnersatz fertig ist: Angefangen mit dem Versand des Auftrags des Zahnarztes an das Meisterlabor über die Terminplanung bis hin zum Transport der fertigen Arbeit sichert der ortsnahe Service die Qualität. Z.B. bei der Entscheidung, welches Material verwendet werden soll, steht der Zahntechniker dem Zahnarzt beratend zur Seite. Denn Materialien wie Keramik, Kunststoff oder Metall unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern auch in punkto Verarbeitung, Haltbarkeit und Aussehen.

Zahntechniker kommt auch in die Zahnarztpraxis

Natürlich ist allein der behandelnde Zahnarzt gegenüber seinem Patienten für den Zahnersatz verantwortlich . Er stellt die Diagnose und bespricht mit dem Patienten wie der Zahnersatz aussehen soll. Ebenso legt er die Therapie fest.  Absprachen mit dem zahntechnischen Labor können jedoch helfen. So besprechen Zahnärzte mit Ihrem Labor die geplante Versorgung. Sie beziehen die Erfahrungen des Zahntechnikers in die Planung mit ein. Viele Zahntechniker kommen zu einem gewünschten Termin in die Zahnarztpraxis. So auch um Farbe und Form des notwendigen Zahnersatzes gemeinsam mit dem Zahnarzt vor Ort zu bestimmen.

Zahnersatz ist ein Medizinprodukt – keine Handelsware

„Eine große Entfernung zwischen dem behandelnden Zahnarzt und einem Labor im Ausland erschwert es, Zahnersatz individuell auf den Patienten abzustimmen“, stellt Thomas Lüttke, Zahntechnikermeister und Vorstandsmitglied im Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) heraus. „So kann es beispielsweise Schwierigkeiten geben, wenn eine Krone oder eine Prothese nachbearbeitet werden muss“, berichtet Lüttke aus Erfahrung. Der Zahntechniker vor Ort regelt das zügig. Nicht ohne Grund ist in Deutschland hergestellter Zahnersatz als weltweit führend anerkannt. Dreieinhalb Jahre intensive Ausbildung zum Zahntechniker und das deutsche Meisterprinzip sind hierfür die Garanten.